Test: Never Summer Rip Saw 2014/15

24.02.2014

Mit viel Carbon-Verstrebungen, vor allem an den Tips, zieht das Rip Saw tiefe Spuren - auch in den härtesten Pisten.

Getestete Länge: 157wide cm

Verfügbare Längen: 153, 156, 157wide, 159, 160wide, 162
Breite Mitte: 26,0cm
Rockertyp: Hybridrocker
Preis: €


Subjektive Eigenschaften: (1-10)

• Kantengrip: 5
• Drehfreudigkeit: 7

• Flex (Härte): 8
• Laufruhe: 4
• Auftrieb im Powder: 7

Die Kultmarke Never Summer mit dem neuen Rip Saw
Schlichtes Basedesign

Wenn man Rip Saw heißt, dann ist die Erwartungshaltung entsprechend hoch. Mit viel Carbon-Verstrebungen, vor allem an den Tips, erfüllt das Never Summer diese Erwartungen. Mit enormer Präzision zog es tiefe Spuren in die harten Pisten von Landeck.

Der Hybrid Rocker Shape geht unter den Bindungen in einen Camber über und wandelt sich dann wieder zum Rocker. Im Camber Bereich ist das Board deutlich verstärkt und dementsprechend auch dicker. Trotzdem vermissten wir etwas Kantengrip, der vor allem aufgrund des Rockers in der Mitte verloren geht. Dafür gewinnt das Rip Saw an Drehfreudigkeit, was angesichts der Härte ein eigenwilliger Kompromiss ist. Denn durch die Härte will das Never Summer aktiv gefahren werden, sonst fährt es mit dem Rider. Im Gegensatz zu anderen Boards fühlt es sich auch recht steif in der Torsion an.

Fazit:
Eigenwilliger Kompromiss aus loosem Shape bedingt durch den Rocker und einem recht hart ausfallendem Flex. Hat man sich einmal daran gewöhnt, macht es viel Spaß, obgleich der Einsatzbereich nicht ganz so vielseitig ausfällt. Guter Pop!

Rip Saw: Camber unter der Bindung, Rocker in der Mitte und Außen

Weitere Links zum Thema:
neversummer.com