Test: Nitro Bad Seed 2014/15

23.02.2014

Das Bad Seed ist für kommende Sasion komplett neu in der Kollektion von Nitro und richtet sich mit weichem Flex vorrangig an die jüngere Jib-Fraktion

Getestete Länge: 155 cm

Verfügbare Längen: 143, 146, 149, 152, 155
Breite Mitte: 25,4 cm
Rockertyp: Lowrider Camber, fast flat
Preis: € 439,90


Subjektive Eigenschaften: (1-10)

• Kantengrip: 7
• Drehfreudigkeit: 9

• Flex (Härte): 4
• Laufruhe: 6
• Auftrieb im Powder: 6

Nitro Bad Seed 2014/15
Rail-ready ist das Bad Seed eine echte Jibber-Waffe

Das Bad Seed ist für 2014/15 komplett neu in der Kollektion von Nitro und richtet sich mit weichem Flex vorrangig an die jüngere Jib-Fraktion. Trotzdem oder gerade deswegen geht Nitro wieder einen Schritt Richtung Camber und legt verstärkten Wert auch auf Kantengrip. Der Lowrider Camber ist zwar fast flat, aber eben nur fast. Dank der neuen Power Pods Technologie im Bereich der Bindung hält das Bad Seed auch bei harten Bedingungen sehr gut, obgleich es schön weich ist.

Die Power Pods sind ausgebeulte Kanten ähnlich dem Burton Frostbite System mit etwas mehr Ausformung, aber weniger auffällig als die LibTech Magnetraction Kante. Vor allem in der Torsion, also der Verdrehsteifigkeit bietet das Nitro viel Flex und bleibt dadurch verspielt. Es ist leicht zu pressen und lässt auch am Rail noch Korrekturen zu. Als 155er sind wir das Bad Seed schon in der größten Länge gefahren. Los geht es aber schon bei 143cm, optimal für alle Nachwuchsshredder. Marc Swoboda und Co bevorzugen das 149er bzw. 152er.

Fazit:
Für ein dezidiertes Jibberboard stellt das Bad Seed sehr viel Grip bereit. Das neue Nitro ist ein vielseitiger Freestyler der sehr gut perfomt und auf Anhieb Spaß macht.

nitrousa.com

Lowrider Camber beim Bad Seed