Test: Oakley Airbrake Goggle

02.04.2012

Scheibenwechsel schnell und einfach gemacht, das kann die neue Airbrake von Oakley mit Switch-Lock Technologie. Wir haben die Goggle auf Funktion, Passform und Benutzerfreundlichkeit getestet.

Als Oakley mit der Airbrake eine Goggle mit Scheiben-Schnellwechsel-Technologie ankündigte, haben wir uns sofort für einen Test angemeldet. Zu oft schon verzichtete man trotz schlechter Sicht auf das geeignete Glas, nur weil einem der Wechsel zu mühsam und langwierig war. Nicht nur einmal ist beim Scheibenwechsel in früheren Zeiten die Beschichtung zerkratzt oder der Rahmen ausgeleiert worden.

Damit wollte Oakley ein für allemal Schluss machen und etwickelte mit seinen Proridern wie Shaun White, Seth Morrison und Terje Haakonsen das Switch-Lock System. Im März war es dann soweit und eine weiße Airbrake erreichte unser Office. Mit dabei zwei Linsen, eine für Sonne und eine für schlechte Sicht. Optimal, denn eine Testwoche in Saalbach Hinterglemm stand am Programm.

Der erste Eindruck vom Airbrake System ist sehr positiv. An der linken Rahmenseite befindet sich ein Hebel, der einfach nach oben gedreht wird. Der Schließmechanismus ist ganz und gar nicht fummelig sondern macht einen stabilen und haltbaren Eindruck. Das System ist sehr gut in das Rahmendesign integriert ohne aufzutragen oder das Gewicht negativ zu beeinflussen. Bügel anheben, Scheibe vom linken Rahmen wegdrücken und auf der rechten Seite aus der Verankerung hebeln. Die neue Scheibe wird zuerst rechts in einer Nut eingehängt, an den Rahmen gepresst und durch das Herunterklappen des Hebels wieder fixiert, fertig! Alles in allem in unter einer Minute zu bewerkstelligen!

Test Oakley Airbrake
Test Oakley Airbrake in Saalbach Hinterglemm. Fünf Tage Bluebird und dazwischen nur ein Tag Nebel war keine große Herausforderung für die Oakley Airbrake.
Am linken Rand der Goggle sieht man den roten Hebel hinter dem Rahmen hervorblitzen.
Test Oakley Airbrake
1. Hebel nach oben klappen
2. Scheibe anheben
3. Scheibe aus der rechten Verankerung lösen

Im Praxistest am Berg hatte die Airbrake leichtes Spiel. Fünf Tage herrlicher Sonnenschein in Saalbach Hinterglemm wurden nur einmal von Nebel und leichtem Regen unterbrochen. Trotzdem wurden die Scheiben mehrfach gewechselt, mit und ohne Handschuhe, in der Gondel und auch am Sessellift. Mit Handschuhen benötigt man beim Einhängen der neuen Scheibe etwas Fingerspitzengefühl, aber das sind schon die einzigen Kritikpunkte zum System.
Wir sind kein Optikerlabor und können die Glasqualität nur subjektiv beurteilen, allerdings ließen die Oakleyscheiben keinen Zweifel aufkommen. Die mitgelieferte Iridiumscheibe für sonniges Wetter als auch die gelbe Schlechtwetterlinse lieferten ausgezeichnete Sicht.

Bei der Passform orientiert sich die Oakley Airbrake eher an kleinen und mittleren Köpfen. Testpersonen mit größerem Schädel oder breiterer Nase empfanden sie eher eng. Egal ob Beanie oder Helm, der flexible Rahmen mit Polarfleece innen sitzt sehr gut im Gesicht.


Fazit:

Oakley bringt mit der Switch-Lock Technologie ein tolles System um Goggle-Gläser schnell und einfach zu wechseln. Die Gläser sind Oakley-Like über jeden Zweifel erhaben, sowohl die Schlechtwetterscheibe als auch die Iridiumlinse für Sonnenschein. Rider mit kleinen und mittelgroßen Köpfen finden in der Airbrake einen perfekten Begleiter und müssen sich jetzt nur noch Gedanken machen, welches Ersatzglas mit auf den Berg darf.
Ab 249,- Euro ist man bei der Airbrake dabei.


Weitere Links zum Thema:
www.oakley.com