Millauer 6. in Mönchengladbach

02.12.2017

Ganz stark, Clemens Millauer holt nach dem Air+Style in Peking das nächste Topergebnis mit Platz 6 beim ARAG Big Air Woldcup in Mönchengladbach. Dabei wäre sogar das Podest in Griffweite gewesen.

Clemens Millauer hat am Samstag mit Platz sechs beim Big-Air-Weltcup in Mönchengladbach für das zweite Topresultat innerhalb einer Woche gesorgt, nachdem er bereits am vergangenen Samstag beim "Air+Style" in Peking Fünfter geworden war.

Der 22-Jährige eröffnete das Finale der Top Ten mit einem sauber ausgeführten "Switch Backside Double Cork 1260", für den er 82,75 Punkte erhielt. Danach wollte der Oberösterreicher mit einem "Frontside Triple Cork 1440" Kurs auf das Podest nehmen, doch Millauer konnte diesen Sprung mit hohem Schwierigkeitsgrad zweimal nicht sauber landen. Mit dem Gesamtscore von 118,75 Punkten wurde der ÖSV-Rider trotzdem starker Sechster.

"Das Podium war heute in Griffweite, beim 'Frontside Triple' hat bei beiden Versuchen wirklich nicht viel gefehlt. Aber zusammen mit der Qualifikation habe ich wieder einen guten Contest abgeliefert. Ich würde halt nur gerne einmal auf das Podest fahren, die Tricks dazu hätte ich ja", meinte Millauer, der sich in der Weltcup-Disziplinenwertung auf Platz drei verbesserte.

Trotz guter Leistungen in der Qualifikation schrammten der Salzburger Alois Lindmoser als Gesamt-13. und der Tiroler Philipp Kundratitz als 14. knapp an der Finalentscheidung vorbei. Für die beiden Österreicher war es dennoch das beste Saisonresultat. "Das war die beste Teamleistung unserer Herren seit langer Zeit. Clemens Millauer ist knapp dran, den 'Frontside Triple' auch im Contest zu stehen. Im Training ist ihm das ja schon mehrmals gelungen. Sehr erfreulich war auch, wie sich Alois Lindmoser und Philipp Kundratitz hier präsentiert haben", zog ÖSV-Freestyle-Headcoach Christian Scheidl zufrieden Bilanz.

Den Sieg in einem Contest auf hohem Niveau holte sich der Norweger Marcus Kleveland mit dem überragenden Score von 191,75 Punkten vor dem Japaner Yuri Okubo (168,50) und dem Finnen Kalle Järvilehto (164,50).

Bei den Damen gewann in Abwesenheit von Anna Gasser, die wegen einer in Peking erlittenen Fersenprellung auf ein Antreten verzichtet hatte, die Schweizerin Carla Somaini (175,00) vor der Japanerin Miyabi Onitsuka (172,50) und der Neuseeländerin Christy Prior (160,75). Im Big-Air-Weltcup blieb Gasser dennoch in Führung. Nach drei von fünf Bewerben hat die Kärntnerin 40 Punkte Vorsprung auf Onitsuka.