FM4 Fight for your ride

04.03.2008

Im Zuge des Wängl Tängl veranstaltete FM4 seine zweite FFYR Ausgabe. Alle gegen Steve Gruber! Und der hatte mächtig zu tun!

Contestnews mit dem Wetter zu beginnen ist müßig, doch stellt das Wetter nun mal die Rahmenbedingungen. So auch beim FM4 Fight for your Ride Contest im Vans Park in Mayrhofen. Wind am Samstag und Sonntag führte dazu, dass der ganze Berg geschlossen blieb und der Contest damit auf den Montag verschoben werden musste. Frühlingshafte Temperaturen, Sulz, kaum Wind und strahlender Sonnenschein am Montag wiederum sorgten dafür, dass die 7 Rider des Contests ihr bestes zeigen konnten.

FM4 Fight for your Ride; die Contestidee ist so einfach wie genial. Jeder durfte sich für den Contest bewerben und den besten 6 wurde die Möglichkeit gegeben sich mit Altmeister Steve Gruber zu messen. Mit der österreichischen Rookie Elite rund um Roli Scharmer, Michael Stanschitz, Steff Wimmer, Benni Wetscher und Tom Klocker hat er sich das Leben selbst schwer gemacht. Verstärkte wurden die Rookies noch durch den jungen Finnen Niki Korpela. Schon im Vorfeld zeigte Steve Gruber gehörigen Respekt vor diesen Ridern. Während die jungen Fahrer 70% im Park verbringen und nur 30% im Backcountry ist es bei ihm genau umgekehrt und man sieht ihn immer seltener im Park.

Der Pro: Steve Gruber muss nachlegen
Roli Scharmer, einer der härtesten Herausforderer legt vor

Während die Rookies eher auf große Spins setzen, stehen bei ihm saubere Grabs und Variation im Vordergrund. Man durfte also gespannt sein. Im Contest durfte jeder Fahrer abwechselnd einen Trick ansagen und der Rest musste diesen Trick nachmachen. Am Ende gewinnt der mit den wenigsten Fehlversuchen. In jeder Runde wird der eine oder andere Fahrer vor Tricks gestellt die er noch nie probiert hat. Während dieses Format beim Skaten ein alter Hut ist, so ist es im Snowboarden ein Novum. Eines der Highlights war der Fs 360 One Foot von Niki Korpela, den keiner der anderen Fahrer jemals zuvor probiert hat. Respekt an Steff Wimmer und Steve Gruber die den Mut hatten es trotzdem zu versuchen.

Letztendlich konnten sich Roli Scharmer, Benni Wetscher und Steve Gruber für das Finale qualifizieren. Dort waren es die beiden Locals Steve und Benni die sich bis ans Letzte bekriegten. Egal was der eine vorlegte, der andere schien mühelos kontern zu können. Steve Gruber kann sich heute auf die Fahnen schreiben Fs 10er und Switch Bs 9 gelernt zu haben. Beides im ersten Versuch seines Lebens versteht sich. Am Ende konnte er darum auch den harten Kampf um den Titel knapp aber verdient für sich entscheiden und damit den Beweis anstellen, dass man auch mit über 30 noch zu den besten Snowboarden zählt und man mit Erfahrung und Brettgefühl immer noch jeden Trick lernen kann, wenn man nur will.

Trotz dessen, dass die Session an den Kräften der Rider gezehrt hat, waren einige motiviert genug um die Corner-Cradle Kombo der Red Bull Endsection in Angriff zu nehmen. Wolle Nyvelt, Mastermind hinter diesem Obstacle war nur einer der Rider. Auch Arthur Longo und Scalp gaben ihr bestes und sammelten schon die ersten Fotos für den Vans-Photo-Award, der am Freitag vergeben wird.

Am Ende siegte Routine und Boardgefühl