Freeride Worldtour

22.09.2007

Aus 3 big Events wird eine Tour mit 5 professionellen Stopps und einem Worldtour Ranking sowie abschließend 4 Weltmeistern

Verbier, 20. September 2007. Die Organisatoren des Nissan O’Neill Xtreme in Verbier, des Swatch O’Neill Big Mountain Pro und des Nissan Freeride in Tignes sowie ihre Hauptpartner Nissan, O'Neill und Swatch sind stolz, die erste Austragung der Freeride World Tour ankündigen zu können. Diesen Winter werden sich professionelle Freeride-Skifahrer und -Snowboarder endlich in einer Freeride World Tour messen können, die aus fünf Veranstaltungen besteht und in der das grösste Preisgeld in der Geschichte dieses Sports ausbezahlt wird.


Die Freeride World Tour (FWT)
Zu den bisherigen drei Etappen kommen zwei neue hinzu und komplettieren die Tour, welche in West- und Ost-Europa sowie auf dem amerikanischen Kontinent ausgetragen wird.
Nissan Mammoth Challenge (USA) vom 22. bis 26. Januar; Nissan Caucasus Classic in Sochi (RUS) vom 31. Januar bis 5. Februar; Swatch O'Neill Big Mountain Pro, ein mobiler Event in den Alpen vom 24. Februar bis 2. März; Nissan Freeride de Tignes (FRA) vom 9. bis 12. März; und das Nissan O'Neill Xtreme in Verbier vom 14. bis 23. März.

4 Weltmeistertitel werden vergeben
Nach der letzten Veranstaltung stehen vier Weltmeistertitel im Freeriden fest (Ski/Snowboard/Herren/Damen). Die Tour ist mit einem Preisgeld von 300'000 Dollar dotiert, dem höchsten Betrag, der je bei Freeride-Wettbewerben im Ski oder Snowboard ausbezahlt worden ist.

Freeride Worldtour vereint 5 Top Events

Pro Freeriders Board
Das stetig wachsende Interesse in der Öffentlichkeit und den Medien am Freeride sowie die zunehmende Professionalisierung der Athleten erklärt diese Entwicklung. Damit sich dieser Sport optimal entwickeln kann, ist das Pro Freeriders Board (PFB) gegründet worden. Der Vorstand der PFB besteht aus acht der bekanntesten Exponenten der Freeride-Szene. Snowboard: Cyril Neri (SUI), Steve Klassen (USA), Mitch Toelderer (AUT), Flo Orley (AUT). Ski : Aurélien Ducroz (FRA), Phil Meier (SUI), Ian McIntosh (CAN), Martin Winkler (AUT). Ihre Aufgaben bestehen darin, das Wettkampfformat, die Beurteilungskriterien und das Klassierungssystem zu definieren. Dieses Vorgehen schafft eine grössere Sicherheit, weil es die Vereinheitlichung der Beurteilungskriterien ermöglicht und die Grundlage schafft für eine Selektionstour (Freeride World Qualifying Tour), in welcher sich die jungen Rider beweisen müssen, ehe sie die Zulassungsberechtigung für die World Tour erhalten.

Die Freeride World Qualifying Tour (FWQT)
Nach drei Anlässen - Nissan Mammoth Quest (USA) vom 15. bis 17. Januar, Nissan Quest in Schruns (AUT) sowie Nissan ArctiX in Tromsö (NOR) - qualifizieren sich die besten Athleten der FWQT 2008 für die World Tour 2009.

Das Pro Freeriders Board (PFB) hat eine fiktive Rangliste der Saison 06/07 erstellt, in der die wichtigsten Veranstaltungen berücksichtigt wurden, und hat so nach einem Punktesystem die 36 besten Rider selektioniert (Biete siehe Qualifizierten Liste im Anhang: Top 14 Männer Ski, Top 14 Männer Snowboard, Top 4 Frauen Ski und Top 4 Frauen Snowboard). Sie sind für die Freeride World Tour 2008 qualifiziert.

Die Rider, welche hinter den Plätzen 14 (Männer) und 4 (Frauen) klassiert sind, können an den Anlässen der Freeride World Qualifying Tour (FWQT) teilnehmen. Bei den FWQT-Events in Mammoth und Schruns wird zudem eine Vor-Qualifikation (Open) ausgetragen. Dies soll talentierten Ridern, die sich noch keinen Namen gemacht haben, ermöglichen, ihren Weg in der Hierarchie des Freeride zu machen.

Die Wettkämpfer werden von einer Jury beurteilt, welche vom PFB ausgebildet und anerkannt ist und von Jean-Yves Michellod (Head Judge Ski) und Berti Denervaud (Head Judge Snowboard) geleitet wird.


Xavier de le Rue (FRA), Gewinner des Nissan O’Neill Xtreme in Verbier 2007, zweifacher FIS-Boardercross-Weltmeister 2003 und 2007 und mehrfacher Gewinner der Winter-X-Games
"Bis jetzt war es für die Rider schwierig, sich in einem dicht gedrängten Winter-Terminkalender zurechtzufinden, der Filmdrehs, Fotoshootings und die verschiedenen Contests umfasste, die mal hier und mal da organisiert wurden. Es war zudem schwierig, die Resultate bei unseren Sponsoren geltend zu machen, da es keine richtige Freeride-Weltrangliste gab. Meine Karriere erhält durch diese World Tour, die ich sehnlichst erwartet habe, neuen Schwung...Und er fehlt mir noch, dieser Weltmeistertitel im Freeride...!"

Die Partner:
Die Hauptpartner der verschiedenen Anlässe sind: Nissan, O'Neill, Swatch, Verbier, Tignes, Mammoth, Scott und Da Kine