Olympia-Elite in der Kitzsteinhorn-Superpipe

06.12.2017 - TOPSTORY

Wer im Herbst nicht am Kitz oben war und jetzt in den kommenden Zeilen von den verpassten Pros liest, wird sich zurecht in den A..... beißen, den bei den Kitzsteinhorn Pipe-Training-Weeks bereiteten sich zahlreiche Favoriten wie Shaun White, Danny Davis uvm auf die Olympiasaison vor

Danny Davis upside down am Kitz, Pic by Balazs Kovacs

Österreichs Gletscher haben die Chance erkannt und bieten den weltbesten Snowboardern schon früh in der Saison optimale Trainingsbedingungen. Während der Stubaier Gletscher mit den Prime Park Sessions schon seit ein paar Jahren optimale Slopestyle Bedingungen bereitstellt, hat man sich am Kitzsteinhorn erstmals den Halfpipe Profis angenommen. Und wer im Herbst nicht am Kitz oben war und jetzt in den kommenden Zeilen von den verpassten Pros liest, wird sich zurecht in den A..... beißen ....

In der 150 Meter langen, 22 Meter breiten und 7 Meter hohen Superpipe am Kitzsteinhorn fanden in den vergangenen Wochen erstmals die Kitzsteinhorn Pipe-Training-Weeks statt. Die olympiataugliche Superpipe wurde von Alli Zehetner designt und gebaut, der auch die Halfpipe für die Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang shapen wird. Profi-Rider konnten hier zur Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele exklusive Trainingszeiten buchen.

Diese einmalige Gelegenheit nutzten Top-Fahrer wie der Olympiasieger 2006 und 2010, Shaun White (USA), die Silber- und Bronzemedaillengewinner 2014, Ayumu Hirano (JPN) und Taku Hiraoka (JPN), der Olympiazweite 2010 und Big-Air-Weltmeister 2016, Peetu Piiroinen (FIN), der zweimalige X-Games-Champion Danny Davis (USA), der Weltmeister 2003 Markus Keller (SUI) und Scotty James (AUS), zweifacher Halfpipe-Weltmeister sowie X-Games-Sieger 2017.

Erbaut und designt wurde die Superpipe vom Kitzsteinhorn-Mitarbeiter Alli Zehetner. Er war für die Olympia-Halfpipe 2014 verantwortlich und wird auch bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea das Spielfeld für die medaillenhungrigen Snowboarder errichten. Der 41-jährige Headshaper und das Kitzsteinhorn-Snowparkteam shapeten die Pipe während der Kitzsteinhorn Pipe-Training-Weeks täglich neu. Seine Erfahrungswerte für diese Millimeterarbeit sammelte der gebürtige Stuhlfeldener bei zahlreichen internationalen Events für Halfpipe, Slopestyle und Big Air.

Die schneesichere Lage zwischen 2.500 und 2.900 Meter, die optimale Liftanbindung sowie die tägliche Pflege durch die motivierte Shapecrew machen das Kitzsteinhorn zum Hotspot der Freestyler in Österreich.

Die Superpipe am Kitzsteinhorn ist ab sofort für alle Snowboarder geöffnet. Rider aller Leistungslevels können sich nun auf den Spuren der Pros in die Pipe wagen.


Weitere Links zum Thema:
www.kitzsteinhorn.at