US OPEN 2009 - Die Global Champions

23.03.2009 - TOPSTORY

Chas Guldemond und Jamie Anderson bereichern sich um 100.000 Dollar und den BGOS Championship Titel

Die Burton US Open 2009 sind Geschichte und haben neben einem neuen TTR Champion auch die Burton Global Tour Sieger hervorgebracht.
Den heutigen letzten Bewerb, den Slopestyle gewinnen Chas Guldemond und Kjersti Buaas.  Mit den letzten 6Star Punkten für die Herren wurde heute auch das Rennen um die TTR Top 5 entschieden, die neben mächtig Preisgeld auch automatische Einladungen zu allen großen Swatch TTR Events der kommenden Saison erhalten.

Nach dem Halbfinale, das noch bei Sonne und guten Bedingungen beendet werden konnte, verschlechterte sich das Wetter schlagartig mit Beginn der Finals und sorgte vor allem für Geschwindigkeitsprobleme bei den Fahrern. Nichtsdestotrotz strotzen die Finalisten dem Wetter und zeigten 6Star Snowboarden. Chas Guldemond holte sich den Sieg mit einem Front Board 270 Out am Rail, 50-50 Backside 180 am zweiten Rail, Switch Backside 900, Backside 1260, Cab 900 und Backside Rodeo an den Kickern.
“So super!” sagte Chas nach seinem Sieg. „Mein Körper ist gerade einfach nur taub. Ich habe wirklich kein Gefühl mehr in meinem Körper und weiß nicht was ich denken soll. Mein Ziel war es gut auf beiden Touren abzuschneiden und das habe ich geschafft. Ich bin gestoked.“

Platz 2 bei den Herren belegte Sebastien Toutant (CAN), gefolgt von Scotty Lago (USA) auf dem dritten Platz. Bei den Damen überzeugte Kjersti Oestgaard Buaas (NOR) mit einem Nosepress am Upper Rail, 50/50 Frontside 180 Out, Cab 540 Indy am ersten Kicker, gefolgt von einem Backside 360 Indy, Frontside 360 Stalefish, und Frontside 720 Mute. Sie freut sich nun auf den anstehenden Roxy Chicken Jam, für den sie in Weltranglistenplatz 7 gut gerüstet ist. Platz 2 holte sich Jenny Jones (GBR), die auf der Tour mit nur wenigen Resultaten erst Rang 63 besetzt, Platz 3 ging an Chanelle Sladics (USA), die damit auf TTR Rang 13 liegt.

US Open
US Open: Chas Guldemond, Pic by Jake Stangel

Die US Open entscheiden nicht nur den Tour Champion, sondern auch die Herren Top 5 der Tour, an die ein Preisgeld von insgesamt $110.000 USD ausgezahlt wird und die automatische Einladungen zu allen großen Events der folgenden Saison erhalten. Risto Mattila (FIN) beendet den Event auf TTR Rang 5, trotz seiner Absage im Slopestyle. Rang 4 wird von Lokalmatador von Vermont Kevin Pearce (USA) besetzt, der ebenfalls das heutige Format ausfallen ließ. Antti Autti (FIN) zog mit einem fünften Platz heute im letzten Moment noch an Pearce vorbei auf TTR Rang 3, knapp hinter Chas Guldemond auf TTR Rang 2, der sich außerdem über den Sieg der Burton Global Open Series freuen darf und damit weitere $ 100.000 USD.

Halfpipe Finale: Kaas und Bright räumen ab!

Der Amerikaner Danny Kass holte seinen 5. Sieg bei den US Open und hält damit die meisten US Open Titel der Geschichte. Sein Run bestand aus einem Frontside 10, Cab 10, Backside 720 und einem Switch Alley-oop 540. Wie schon in der TTR Story berichtet reichte Peetu Piiroinen ein zweiter Platz für die Gesamtwertung und auf Platz 3 landete Luke Mitrani (USA), der einen unglaublichen Switch Double Backflip zeigte.

Bei den Damen dominierte in einem spannenden Finale am Ende Torah Bright (AUS). Bright schien bis zu ihrem dritten Lauf Probleme zu haben, überzeugte dann jedoch mit einem 720 Indy, Crippler, Backside 360 Indy, einem guten Switch Backside 720 und einem Backside 540.

US Open
US Open: Danny Kaas gewinnt in der Pipe, Pic by Jake Stangel

2009 US Open Final Results

Men’s Quarterpipe
1 Scotty Lago (USA) FLOW
2 Daniel Ek (NOR) FORUM
3 Sebastien Toutant (CAN) O`NEILL
Amp Highest Air: Luke Mitrani (USA) BURTON

Women’s Quarterpipe
1 Kjersti Oestgaard Buaas (NOR) ROXY
2 Lisa Wiik (NOR) ROXY
3 Elena Hight (USA) VOLCOM
Amp Highest Air: Kjersti Oestgaard Buaas (NOR) ROXY

Men’s Halfpipe
1 Danny Kass (USA) GRENADE 93.50
2 Peetu Piiroinen Peetu (FIN) BURTON 91.83
3 Luke Mitrani (USA) BURTON 89.83
Amp Best Trick: Luke Mitrani (USA) BURTON

Women’s Halfpipe
1 Torah Bright (AUS) ROXY 96.00
2 Kelly Clark (USA) BURTON 93.33
3 Ellery Hollingsworth (USA) BURTON 87.00
Amp Best Trick: Torah Bright (AUS) ROXY

Men’s Slopestyle
1 Chas Guldemond (USA) DC 94.50
2 Sebastien Toutant (CAN) O’NEILL 92.17
3 Scotty Lago (USA) FLOW 90.83
Emergen-C Best Trick: Peetu Piiroinen (FIN) BURTON

Women’s Slopestyle
1 Kjersti Oestgaard Buaas (NOR) ROXY 92.00
2 Jenny Jones (GBR) BILLABONG 87.00
3 Chanelle Sladics (USA) O MATIC 93.00
Emergen-C Best Trick: Chanelle Sladics (USA) O MATIC


Weitere Links zum Thema:
www.opensnowboarding.com