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Nokia Air & Style TRICK - Highlights

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Was keiner für möglich gehalten hatte, dass zeigte uns Stefan Gimpl Samstag abend, 15.12.01 vor.
Mit einer sensationellen Leistung, sowohl im Halbfinale als auch im Superfinale schaffte er es nun dreimal hintereinander diesen fettesten aller Big Air Contests für
sich zu entscheiden.
Doch er war nicht alleine auf seinem Weg, das Niveau aller Rider hatte sich zum Vorjahr noch einmal steigern können.


Den Anfang machten die Mädels bei der
ROXY CORNER CHALLENGE:
Unter den besten drei Finalistinnen waren zwei Österreicherinnen.
Leider hatte sich Caro Ehrenstrasser verletzt und so fightete Niki Pederzolli alleine gegen die Nachwuchs Rockerin Pauline Richon. Und die junge Schweizerin ließ keinen Zweifel offen, mit einem fetten BS 540 über die Corner gewann sie klar vor der Niki.


cornerBS 540 waren überhaupt sehr erfolgreiche Tricks auf der diesjährigen Corner.
Dies zeigte sich auch bei der MENS CORNER CHALLENGE
Sowohl der zweitplazierte Martin Cernik, als auch der Sieger Markku Koski stickten Ihre 5er sauberst. Einziger Unterschied, Cernik machte einen BS Grab, während der Finne sein Board am Tail
Rider: Martin Cernik, bs 540 (bs grab)
Pic: snowboard.at

packte und das ganze mit einem Nosebone noch verfeinerte. Auf dem dritten Platz landete ein BS Rodeo vorgeführt von Tom „Noodle“ Recheis, vierter wurde Joki Köffler ebenfalls mit einem BS Rodeo, sehr stylisch. Mini Karpf’s versuchter 900er endete leider mit einem Slam. Der Corner war extrem hart, was speziell am Anfang durch den Respekt der Rider zum Ausdruck gebracht wurde.


Doch nun zum STRAIGHT JUMP, dem Hauptbewerb.
Gigi Rüf erreichte als 8 das Halbfinale, saubere 720 mit viel Style, wie man es aus Gigis Videoparts gewohnt ist. Im Halbfinale überraschte er bei seinem zweiten Trick mit einem supergeilen BS 180, leider schaffte er den Sprung ins Superfinale nicht. Trotzdem eine top Leistung für sein Debüt am Air & Style Kicker.

kicker

David Benedek schockte kurz, als er nach einem BS 720 die seitliche Absperrung grindete, da er beim spinnen soweit verzogen hatte. Für Romain de Marchi war es leider nach der Quali aus. Dem king of rock reichte sein extrem getweakter 5er leider nicht um aufzusteigen.
Stuntmonkey of the day war zweifels-ohne Jonas Emery. Mit einem Frontflip aus dem Stand vom Starthaus weg, gefolgt von einem extrem spät nachgedrehten Flip über den Kicker. Highlight war, als er im Halbfinale am Kicker vorbei fuhr und neben diesem auf der Kante einen Nosepress Frontflip aus voller Fahrt machte. – echt verrückt.
Mit einem BS 720 Indy Nosebone konnte sich Ingemar Backman als dritter für das Superfinale qualifizieren. Auch Darius Heristchian schaffte den Sprung ins Superfinale der besten drei. Ein super smoother 540 Underflip mit Tailgrab ebnete seinen Weg.

Bleibt nur noch der Stefan, der im Halbfinale schon zeigte, was man benötigt um hier als Sieger nach Hause zu fahren. Erster Sprung Cap 900 auf Schienen gelandet, zweiter Trick ein fast perfekter 1080.


Den einzigen perfekten 1080 zeigte an diesem Abend der SPC Superstar Mark Andre Tante, und dieser war Switch angefahren. Der Kanadier machte seinen Signature Move in der Quiksilver Jam Session, außerhalb der Big Air Konkurrenz.

Das SUPERFINALE war eine klare Sache. Ingemar Backman sprang weniger auf Sieg als mehr fürs Publikum. Ein gestreckter Switch BS (blind) 180 ganz late gedreht war sein erster Finalsprung, gefolgt von einem leider nicht sauber gestickten BS 720 Indy. Darius gab alles, nach seinem ersten Finalsprung, ein Backside offaxis 540 nosegrab , lag er an zweiter Stelle.

siegerUm den Gimp zu schlagen riskierte er alles und drehte einen 1080, den er aber nicht stehen konnte. Damit war alles klar, Stefan Gimpl stickte seinen Cab 900, diesmal mit Nosegrab, und entschied so vorzeitig den Contest. Sein zweiter Sprung war eigentlich nur noch eine Show fürs Publikum.


Neben Quarter und Kicker zeigten die Skater im Rahmen einer Jam Session was in der VERT RAMP geht.
In der riesigen Red Bull Halfpipe wurde sowohl um den highest Air als auch um den besten Part gefightet, bei beidem ging Sandro Dias als Sieger hervor.


Musikalisch ließen lostprophets und Sammy Delux das steifgefrorene Puplikum wieder auftauen. Was dringend notwendig war, da Seefeld bereits in den Tagen zuvor mit -27 Grad zum Österreichischen Kältepol erklärt wurde. Bei den vielen Aftercontest Party’s in Seefeld hatte man Gelegenheit, seinen Zehen wieder Leben einzuhauchen.

Es war ein echt fettes Wochenende mit einem Highlight nach dem anderen, wobei der dritte Sieg von Stefan Gimpl hintereinander selbst die kältesten Momente vergessen ließ.

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