Pauli-Patrick Schwarzacher-Joyce

>> hier gibts ein Interview mit Pauli
>> Fotoshooting mit Pauli

St. Anton (08.02.01).
Pauli Schwarzacher-Joyce hat den schwierigen WM- Risenslalom-Hang der Schifahrer geschnupft und ist auf Platz 37 gelandet. Ein unglaublicher Erfolg, denn wie eingefleischte snowboard.at-User mittlerweile wissen, ist das absolut nicht seine Spezialdisziplin. Viel wichtiger für uns Boarder ist aber die Tatsache, dass Pauli Schwarzacher-Joyce am Samstag (10.02.01) beim ASA Fun Snowboardcross in Fiss startet. Ab 10 Uhr geht´s los, das Finale steigt um 15 Uhr. Dieses Event ist Paulis Vorbereitung auf die max. Euro Challenge in Nauders/Reschenpass, wo Fighting Irish am 15. Februar mit von der Partie ist.

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St. Anton (06.02.01).
Die Uhren ticken in Stäntn, die ganze Welt schaut gespannt auf einen Mann. Pauli- Patrick Schwarzacher-Joyce zählt bereits den Countdown für den WM-Start im Riesenslalom der Schifahrer in seiner Heimatgemeinde. Mit täglichem Training mit verschiedensten Teams wie Israel und Zypern stählt er sich für die Herausforderung mit Herminator & Co. Wir sind natürlich beim Rennen live mit dabei und berichten über die wahren Highlights: snowboard.at-Aushängeschild Pauli.

Doch wieder sind Troubles aufgetaucht in Paulis Umfeld. Zuerst wurde am Sonntag wegen der Schneemassen der Snowboardcross in Landeck abgesagt. Dieses Rennen wäre für Fighting Irish genau die richtige Vorbereitung gewesen. Und auch im irischen Verband läuft nicht alles glatt: Pauli wurde nicht für den Slalom am Samstag aufgestellt - und das alles nach dem Drama von Abfahrt und Super-G. "Dass die Stimmung im Moment nicht so gewaltig ist, kann man sich vorstellen", so Pauli trocken. Für ihn ist jetzt jedenfalls fix, dass sein nächstes Ziel Olympia 2002 in Salt Laker City heisst. Den WM-Riesenslalom wird er in antonhausen noch bestreiten, und am Samstag statt beim Slalom bei einem Fun Snowboardcross der ASA (Austrian Snowboard Association) im Tiorler Fiss starten. Dass wir mit dabei sind, ist eh klar.

Noch was Erfreuliches: Am Donnerstag steigt am Abend im Funky Chicken die zweite Irish Night - Haupt-Act ist eine Tombola rund um pauli@snwobaord.at zugunsten des irischen Nationalteams. Nix wie hin, denn nach dem Riesenslalom steht feiern am Programm - und wie man in Stäntn so hören kann, machen die Iren die besten Parties. Get there and celebrate!


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St. Anton (04.02.01). Pauli hat mittlerweile den Schock über die dubiose Suspendierung aus dem Starterfeld für den Super-G und die Abfahrt (die übrigens jetzt dauernd verschoben wird) verdaut. Das zeigte sich ganz deutlich am Donnerstag, als unser Boarderdross-Hero im Irish Pub Funky Chicken in Stäntn zur Irish Night lud. Guiness in Strömen und das Lokal dekoriert mit Paulis WM-, Olympia- und Sonst-Irgendwelche-Klassiker-Startnummern - da blieb keine Öffnung trocken.

Aber nicht nur feiern stand am Programm, sondern auch ordentlich schuften für die zwei verbleibenden Disziplinen (Slalom und Riesentorlauf). In gemeinsamen Trainingssessions mit dem zypriotischen Team wurde eine Strategie zur Deklassierung der Konkurrenz und zum Sturm auf den Thron ausgeheckt. Wir berichten natürlich von den anstehenden Rennen.

Medienmässig spielt es sich ebenfalls ordentlich ab rund um Fighting Irish. In Österreich haben die meisten großen Tageszeitungen (vor allem Kurier, Standard und Salzburger Nachrichten) bereits über Pauli berichtet. Auch BBC, Ö3 und das WM-Radio St. Anton ließen sich die Chance zum Small-Talk mit dem wahren Helden der WM nicht entgehen. Na und fürs Fernsehen haben wir uns noch etwas Spezielles einfallen lassen. We keep ya guys and girrs informed.


Too many points?
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(2.2.01) Von Super-G und Abfahrt dubios ausgeschlossen, bereitet sich Pauli-Patrick Schwarzacher-Joyce nun auf Slalom und Riesenslalom vor. snowboard.at stürmt vor den Ort des Geschehens und berichtet live.

Montag, der 29. Jänner, war ein bitterer Moment für Irland und für Paul Patrick Schwarzacher-Joyce, der erfahren musste, dass er aus dem WM-Super-G und der WM- Abfahrt ausgeschlossen wurde. Begründung: nicht einmal vier FIS-Punkte zu viel (!!!) hatte der snowboard.at- Rider. Pauli hat mit 123,97 FIS-Punkten die Grenze von 120 überschritten. Warum ein Rennen mehr gereicht hätte, wissen wohl nicht einmal die Herren von der FIS, die für diese Peinlichkeit verantwortlich sind.

Doch Fighting Irish läßt sich nicht unterkriegen: Pauli wird daher im Riesenslalom und Slalom starten. Auch wenn es nicht seine Spezialdisziplinen sind, wird er zeigen, dass er zu Unrecht nicht in der Abfahrt hat starten dürfen. Ab morgen werden wir gemeinsam mit Pauli den Downhill anschauen und live darüber erzählen. Ein wenig Wehmut ist halt schon dabei. Wir bleiben dran.


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Skandal in St. Anton am Arlberg. snowboard.at-Rider Pauli Schwarzacher-Joyce wurde bei der Ski-WM vom Rennen ausgeschlossen.

St. Anton (30.01.01):
Es riecht verdammt nach Verschwoerung im Ski-WM-Ort St. Anton am Arlberg. Denn Montag abend wurde das Aushaengeschild des irischen Ski- Nationalteams, Paul-Patrick Schwarzacher-Joyce, brutal und kompromisslos aus dem Starterfeld fuer den heutigen Super-G genommen. Handelt es sich etwa um einen Rachefeldzug von honorigen Skiverbands-Granden? Wir wissen es nicht hundertprozentig, aber wir haben Indizien, dass ein Antreten unseres snowboard.at-Riders bei der Weltmeisterschaft der Skifahrer bewusst unterbunden wurde.

Pauli

Fakt eins: Pauli ist bekennender Boarder. In der Saison 1999/2000 holte er sich die Gesamtwertung des Sprite Wild Ride - einer Art Freeride-Boardercross mit zehn Startern gleichzeitig.

Fakt zwei: Pauli startete am vergangenen Samstag noch bei einem Fun-Boardercross in Imst, den er klarerweise gewonnen hat.

Fakt drei: Pauli ist zwar in Irland geboren, ist aber in St. Anton am Arlberg aufgewachsen. Vielleicht ortete man in den Skifuzzi-Reihen die Gefahr, dass Pauli als Local Hero und Boarder den Skifahrern die Show stehlen koennte.

Fakt vier: Pauli startet fuer den irischen Skiverband, der natuerlich keine Lobby hat im internationalen Zweibrett-Zirkus.

Fakt fuenf: Pauli ist schon bei der WM in Vail, den Olympischen Spielen in Nagano und fuenf Mal in Kitzbuehel gestratet. Warum darf er nun nicht in seinem Heimatort?


Am Samstag steht die Abfahrt bei der Ski-WM am Programm. Auch fuer diesen Bewerb hat man Pauli die Startberechtigung entzogen. Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, denn wir werden nicht eher ruhen bis der Fall vollstaendig aufgeklaert ist. Natuerlich werden wir laufend von unseren Ermittlungen informieren.

Auch Ihr liebe snowboard.at-Freaks seid aufgerufen, Widerstand zu leisten. Schickt uns e-mails an redaktion@snowboard.at, die wir dann an die Verbaende, Organisatoren und Medien weiterleiten.