snowboard.at gone surfing
Bali Camp Report No. 1


Das Bali-Surfcamp ist die wohl chilligste Angelegenheit seit Erfindung des Urlaubs. snowboard.at hat sich dort sicherheitshalber gleich ein Monat eingeparkt.

Paradiesisch!, schießt einem spontan in die Ganglien, wenn man erstmals den Fuß auf das 6000-Quadratmeter-Campareal des Grazer Surf-Gurus Rudi Hajek setzt. Ein Garten Eden mit Palmen und anderen tropischen Pflanzen sowie einem mächtigen Haupthaus, das definitiv alle Stückl spielt: offene Küche, Essterrasse, abgefahrenes Minikino mit Videobeamer, fette Sound-Anlage, zwei balinesische Bäder und jeder Menge Platz zum Chillen. Garniert ist der Tropengarten mit Bungalows und Holzhütten mit Strohdach. Kein Wunder, dass im Lauf des Sommers auch schon einige Austrian Snowboard-Freaks hier Station gemacht haben: Beckna Eberharter, Gogo Gossner, Mary Schumacher, Mike Mandl, Steve Pressler oder Gerfried Schuller. Und der himmlische Strand mit den Killerwellen, die beim Break teilweise so laut sind wie ein Geschwader Kampfhubschrauber, ist nur smoothe zwei Gehminuten entfernt.
Sunset in Bali / pic by Mathias Mandl

Richtig, die Wellen. Bali ist ja Insidern sowieso als hotter Surfspot ein Begriff, aber auch bloody beginner wie meine Wenigkeit dürfen hier am Wave Cake ein klein wenig mitnaschen. First Stop: Die School of Surf von Cheyne Horan, einem australischen Big-Wave-Ripper, der allerdings selten vor Ort ist, weil er sich am liebsten in bis zu 20 Meter hohe Brecher stellt. Doch die Surf-Coaches (Neuseeländer, Australier, Balinesen) kompensieren das Fehlen des Oberbosses ganz easy: immer gut drauf pushen sie einem selbst nach dem patschertsten Abgang zum erneuten Rauspaddeln. Ein Geheimnis des Erfolgs: schon am ersten Tag steht man am Board und darf zumindest Surf-Feeling Ultralight inhalieren.
Go to surf school / pic by Mathias Mandl

Dass in der vergangenen Woche die Wellen ein wenig zach waren, drückte etwas auf die Stimmung, doch seit gestern ist der swell back und die Gesichter der Camper sind endlich wieder mit diesen gestokeden smiles verziert. Allright, next week more - vielleicht bin ich dann schon in einen der sicken spots wie Dreamland, Medewi oder Ulu Watu eingetaucht.

P.S. Wicked props an Rudi und die gesamte Crew: Steve, Mary, Chris, Lisi, Götterköchin Herna und alle Angestellten, die das traumhafte Areal hegen und pflegen wie ihre Pupillen.


Gogo Gossner (2. v. l.) beim legendaeren Mini-Kick-Turnier am Campareal / pic by Mathias Mandl

www.surfcamp.at
www.baliwaves.com