Pete Cabrinha gewinnt den Billabong XXL Award

Der Weltrekord für die höchste jemals gesurfte Welle hielt gerade zwei Jahre bis zu den Billabong XXL Global Big Wave Awards am 16. April 2004 in Anaheim, Kalifornien. Pete Cabrinha (Hawaii) sicherte sich durch einen atemberaubenden Ritt einer 70 Fuß Welle (circa 21 Meter) den neuen Weltrekord sowie das Preisgeld von US$ 70.000 (je US$ 1.000 pro Fuß der gesurften Welle).
  Pete Cabrinha durchsurft 21-Meter Welle  
Der 42-jährige Hawaiianer surfte die Welle am 10. Januar 2004 an dem berühmten Spot der Nordküste Mauis, der als Jaws bekannt ist. Cabrinha gilt als einer der ersten Surfpioniere, die Jaws gebändigt haben, und ist zudem ein Vorreiter im Big Wave Tow Surfing, Windsurfing und Kitesurfing.

Der bisherige Weltrekordhalter war der Brasilianer Carlos Burle, der mit einer 68 Fuß Welle (circa 20,4 Meter) bei Mavericks (Kalifornien, USA) den XXL Award 2002 gewann.

Nachdem er seine Trophäe erhalten hatte, schilderte Cabrinha seinen glorreichen Surf Tag: "It was the first time I surfed Jaws this winter and it was on a brand-new board, so I asked my partner Rush [Randle] to tow me into a little warm-up wave. But when we took the jet ski outside of the break this set came in and we basically claimed it as ours. Most people go right at Jaws, but on this day some of the lefts looked bigger and cleaner so that's the way I went.
The board ended up working pretty well and when I kicked out, Rush looked at me and went, "Holy crap, Pete!"...that was a bomb!"

Weitere Preise wurden auf den Billabong XXL Awards ebenfalls verliehen. Der Award für den besten Tube Ride des Jahres (der Surfer befindet sich unterhalb der sich brechenden Welle) und die damit verbundene US$ 5.000 Prämie erhielt Malik Joyeux (Tahiti) für einen gigantischen lebensgefährlichen Ritt in Teahupo'o, Tahiti im April 2003. Der Fotograf Sean Davey, der das Geschehen dokumentierte, bekam US$1.000.

Bei der feierlichen Awardverleihung in Anaheim wurde Zach Wormhoudt aus Santa Cruz (Kalifornien) mit dem Monster Biggest Paddle-In Award ausgezeichnet. Am 17. Dezember letzten Jahres erwischte der Amerikaner eine riesige Welle bei Mavericks und konnte sich so den Preis sichern. Bei diesem Award dürfen sich die Surfer nicht durch die Hilfe eines Jetskis in die Welle ziehen lassen, sondern müssen die Welle durch ihre eigene Muskelkraft erreichen. Das dokumentierende Bild schoss Frank Quirarte.

Der Kalifornier Greg Long war der erste Surfer überhaupt, der sowohl für die Kategorien XXL als auch Paddle-In nominiert wurde. Und obwohl er keinen der beiden Awards gewinnen konnte, wurde er für diese Leistung mit dem Surfline/Jay Moriarity Best Overall Performance Award ausgezeichnet. Der 20-jährige aus San Clemente (Kalifornien, USA) erhielt einen Scheck über US$ 5.000, um seine Leistung zu würdigen.

Für weitere Preisträger und Details der BILLABONG XXL Awards steht Ihnen die Website unter www.billabongxxl.com jederzeit zur Verfügung.
www.billabongxxl.com