Matevz Petek gewinnt ersten Big Air der Saison

Bei der Premiere der schwedischen Hauptstadt als Weltcup-Ausrichter im Olympiastadion setzte sich der Slowene im Finale des neuen Knock-out-Modus mit 26,4 Punkten erfolgreich gegen Peetu Piiroinen (24,9) durch. Der Finne, mit 18 Jahren jüngster Fahrer im Finale der besten 16, hatte zuvor seinen Landsmann Risto Mattila ausgeschaltet, der im Kampf um Platz Drei mit 25,9 Punkten die Oberhand über den Österreicher Flo Mausser (24,7) behielt.

Neben seinem vierten Weltcup-Sieg freute sich der 23-Jährige Petek einen Monat vor seinem Geburtstag vor allem über den im Vergleich zur Vorsaison geglückten Saisonstart: "Im letzten Winter habe ich die ersten beiden Finals verpasst und dadurch zu viel Rückstand im Big Air Weltcup gehabt, um die Kristallkugel anzugreifen."

Der Dominanz des Slowenen musste sich letztlich auch Peetu Piiroinen beugen. Der Finne, der mit dem zweiten Platz sein bislang bestes Ergebnis wiederholte (Kreischberg, AUT, 2005), war dennoch zufrieden: "Ich wollte ins Finale und dann schauen wie es läuft. Ich bin überglücklich, dass es so gut geklappt hat."
Lob erntete das Nachwuchstalent von Risto Mattila, der dank seines dritten Rangs seine achte Big Air Weltcup-Podiumsplatzierung feiern konnte: "Peetu ist ein Riesentalent. Er fährt sehr stark und macht kaum Fehler. Von ihm darf man noch einiges erwarten. Ich selbst bin mit dem dritten Platz zufrieden, vor allem, weil ich den Cab 1080 sauber runter gebracht habe."
  Matevz Petek gibt im Finale richtig Gas  

  Seit kurzem auf Elan Boards unterwegs: Flo Mausser  
Auch Flo Mausser hat mit seinem vierten Platz keinen Grund sich zu ärgern. Der 1080, den er im kleinen Finale anreissen wollte ist ihm nicht ganz aufgegangen. Trotzdem ist er voll zufrieden, zumal es eine perfekte Premiere für sein neues Board unter den Füssen darstellt. Flo war im Sommer bei F2 den Sparmassnahmen zum Opfer gefallen und schallt sich jetzt Elan Bretteln an. Da hat F2 wohl am falschen Platz gespart!

Worldcupsieger 2005/06 Stefan Gimpl verliert sein Duell gegen den späteren Sieger und wird sechster. Mit Hubert Fill als 16ter kehrt das Austrian Team mit 3 Finalplätzen im Gepäck erfolgreich nach Hause.