FIS Big Air Worldcup in Petersburg

Sami Saarenpaa (FIN) gewinnt Worldcupstopp
Stefan Gimpl wird trotz Abwesenheit Gesamtweltcupsieger


Für Aufregung sorgte Stefan Gimpl bereits im Vorfeld. Der Weltcup Führende hätte nur einen 13 Platz belegen müssen, um sich sicher die Kristallkugel zu sichern. Aufgrund schlechter Wetterverhältnisse und daraus resultierende Flugverkehrsprobleme saß er mit dem Team am Frankfurter Flughafen fest was ihm die Möglichkeit nahm, seine Weltcup-Führung mit eigenen Kräften zu verteidigen.

Der auf Platz zwei gelegene Slowene Matevz Petek hätte einen Sieg gebraucht, um Gimpl zu verdrängen. Doch am Ende versagten dem Favoriten die Nerven und belegte nur Platz 8. Somit geht die Kristallkugel im Big Air Weltcup trotz Abwesenheit an Stefan Gimpl vor Ville Uotila und Matevz Petek (SLO).

Mit einem Dreifachtriumph hingegen hat Finnland die Saison beendet. In einem äußerst spannenden und knappen Finale in St. Petersburg setzte sich Sami Saarenpaa mit 50,5 Punkten durch und sicherte sich den ersten Sieg seiner Karriere. Zweiter wurde Ville Uotila (49,7) vor Matti Kinnunen (49,6), der bei seinem ersten Weltcup-Auftritt überzeugen konnte.

Matevz Petek: "Ich bin schon sehr enttäuscht. Ich war zwar knapp davor, meine Tricks zu landen, doch es hat einfach nicht sollen sein. Die Kristallkugel habe ich aber nicht heute verpasst, sondern durch meine beiden schlechten Resultate in den ersten beiden Wettkämpfen." Der Triumphator von Winterberg und Mailand zeigte sich aber dennoch optimistisch für den nächsten Winter: "Ich werde natürlich wieder angreifen. Dann aber hoffentlich ohne unnötige Fehler."

Johannes Bronnenmayer , Österreichs Snowboard Freestyle-Trainer: "Ich möchte hier nicht groß von ausgleichender Gerechtigkeit sprechen, aber Stefan war diese Saison wirklich der konstanteste Fahrer. Bis auf einen vierten Platz war er immer am Podium. Somit ist sein Weltcupsieg auch ohne Teilnahme beim letzen Bewerb voll in Ordnung. "