Ausrüstungsguide :: Sonstiges

03.09.2008

Helme, Protektoren, Goggles, ...

Goggles
Noch so ein Fachbegriff aus der Snowboardszene - bezeichnet keine Fake-
Suchmaschine sondern bedeutet Schneebrille!
Genauso wie die Beanie gehört eine anständige Goggle zur Standardausrüstung für Snowboarder. Sie schützt vor Wind, Sonne, Schnee, Regen, Kälte und mechanischen Einwirkungen. Es gibt verschiedene Gläser für unterschiedliche Lichtverhältnisse. Wer mit nur einem Glas auskommen will, der sollte ein weder zu stark abdunkelndes noch zu aufhellendes Glas wählen. Die Glasfarbe ist dabei nur zweitrangig.
Die Zeiten, als coole Snowboarder mit noch cooleren Sonnenbrillen gefahren sind, gehören zum Glück der Vergangenheit an. 

Helme
In den letzten Jahren haben sich Helme auch beim Snowboarden etabliert. Mit der steigenden Geschwindigkeit, den immer fetter werdenden Sprüngen und den vielen Rails steigt natürlich auch die Verletzungsgefahr. Aber selbst beim normalen Pistenfahren schützt ein Helm den Kopf bei Stürzen auf Eisplatten oder Kollisionen.
Ein Helm muss gut passen, sollte weder zu groß sein (rutschen) noch drücken. Für warme Tage empfehlen sich abnehmbare Ohren. Auch komplette Audiosysteme im Helm sind verfügbar!

Protektoren
Zu den Helmen tragen viele Profis mittlerweile Protektoren unter der Kleidung. Sowohl Rückenprotektoren wie auch gepolsterte Hosen zum „drunterziehen“ sind Gang und Gebe. Viele Snowboardhersteller führen solche Produkte im Sortiment.
Tipp: Manchmal findet man auch im Motorrad Geschäft das gewünschte zum halben Preis.

Fangriemen
Snowboards haben keine Sicherheitsbindung, die beim Sturz aufgeht. Würde etwa nur eine Bindung aufgehen, bliebe der zweite Fuß am Brett hängen und eine Verletzung am Knie oder Fuß wäre die Folge. Daher gibt es auch keine Bremsen die greifen, sobald die Bindung offen ist. Laut Pistenregel müssen daher alle Snowboarder an Ihrer Bindung einen Fangriemen montieren, den Sie um den vorderen Fuß schnallen. Kommt euch das Board beim An- oder Abschnallen aus, rast es ungebremst wie ein Geschoss den Hang herunter. Ein Fangriemen kostet ca. 5 Euro, erspart aber viel Ärger.

Antirutschpad
Das Antirutschpad braucht man zum Liftfahren, vor allem als Hardbootfahrer. Es wird zwischen die beiden Bindungen aufs Board geklebt. Der hintere Fuß, der beim Liftfahren nicht in der Bindung bleibt, kann so bequem während der Fahrt auf dem Board abgestellt werden, ohne auf der blanken Boardoberfläche ständig abzurutschen. Klebt das Pad am besten kurz vor die hintere Bindung. Denkt aber daran, dass es nicht im Weg sein sollte, wenn Ihr den Bindungswinkel später einmal verstellen wollt.