Nikita Martyanov (RUS) gewinnt in Gmunden
Das Wakeboard-Mega-Wochenende in Gmunden war auch für den Corona Wakeboard Cup ein grandioser Erfolg. Hunderte Fans säumten bei fantastischem Wetter die Esplanade in Gmunden und feuerten die Wakeboarder bei ihren Stunts hinter dem Mastercraft X-Star Wakeboard Boot an. Nachdem der Bewerb für die H2O Wake Parade der Energie AG unterbrochen und das Publikum mit Shuttlebussen hin und her transportiert wurde, fand abends unter Flutlicht das Finale statt. Die gesamte Esplanade entlang vom Hauptplatz bis zum Segelhafen war gesäumt mit begeisterten Zusehern.
Der Russe Nikita Martyanov nutze wie einige seiner Kollegen die Chance und bestritt beide Bewerbe an diesem Wochenende. Schon in der Qualifikation lag er in Führung und auch im Finale kam er am besten mit den ungewohnten Lichtverhältnissen zurecht. Mit Backroll to blind, CrowMobe, DumDum und zahlreichen weiteren technischen Tricks setzte sich der Vize-Europameister an die Spitze. Ebenfalls weit angereist war Devon Nassif aus Südafrika. Der Mann aus Johannisburg überzeugte mit stylischen Glides und enormer Höhe bei seinen Sprüngen. Er belegte Rang zwei. Den dritten Platz sicherte sich Thomas Wartberger aus Pörtschach am Wörthersee. Wartberger konnte somit erstmals in dieser Saison Dominik Hernler den Rang ablaufen, der mit Platz vier unter seinen Erwartungen blieb.
In der Open Ladies Kategorie konnte die Linzerin Jasmin Woisetschläger wieder ihre Dominanz demonstrieren. Die Schülerin verbrachte das letzte halbe Jahr in Kalifornien auf Austausch und verpasste deshalb den ersten Bewerb des Corona Wakeboard Cups 2011. Platz zwei und drei belegten Barbara Kail und Leni Beisskammer von örtlichen Jolly Rogers Sportsclub aus Gmunden.
Nachwuchshoffnung Jonas Kail aus Gmunden gewann die Boys Klasse (U15). Die Mastersklasse (+30) dominierte der Niederösterreicher Andreas Mistelbauer von den Wakesharks aus Marbach.
