Auftakt für den Livv.at Wakeboard Cup 2020

13.07.2020

Am 18. und 19. Juli startet der Austrian Wakeboard Cup 2020 zwar etwas später als gewohnt, dafür gleich mit zwei Bewerben in die neue Saison. Die ersten beiden Stopps finden in Marbach an der Donau (NÖ) hinter dem Boot und am Wakeground Lift in Klingenbach (BGLD) statt

Livv.at Wakeboard Cup 2020

Am 18. und 19. Juli startet der Austrian Wakeboard Cup 2020 zwar etwas später als gewohnt, dafür gleich mit zwei Bewerben in die neue Saison. Die ersten beiden Stopps finden in Marbach an der Donau (NÖ) hinter dem Boot und am Wakeground Lift in Klingenbach (BGLD) statt.

Durch die Corona Krise bedingt fallen in diesem Sommer die meisten internationalen Wakeboard Events ins Wasser, so auch die geplante EM in Frankreich und die WM in Thailand, die beide auf 2021 verschoben wurden. Umso wichtiger, dass der Livv.at Wakeboard Cup als größte nationale Wettkampf-Serie wieder durch Österreich tourt.
Es sind erneut vier Bewerbe am Cable (Lift) und vier hinter dem Motorboot geplant, natürlich sofern es die Covid-19 Umstände zu dem Zeitpunkt auch jeweils zulassen. Das gibt den heimischen Wakeboardern die Möglichkeit, im Wettkampfmodus zu bleiben und im nächsten Jahr wieder groß auf der internationalen Bühne aufzuzeigen. Dank der digitalen Versicherungsplattform Livv.at, die ab sofort neuer Partner des Wakeboard Cups ist, sind sämtliche Teilnehmer zudem automatisch bei den Wettkämpfen unfallversichert.


River Rumble in Marbach an der Donau (NÖ)
Am Samstag, den 18. Juli wird beim legendären River Rumble in Marbach die Donau mit dem Wakeboard-Boot umgerührt. Als Favoriten gehen die beiden Staatsmeister Nico Juritsch und Mara Salmina ins Rennen. Juritsch hatte den Lock-down über isoliert in Portugal auf Trainingslager verbracht und konnte sich ideal vorbereiten. Mit 1. Mai durfte auch in Österreich wieder trainiert werden. Die WSC Wakesharks aus Marbach waren einer der ersten Vereine, die das Boot im Wasser hatten. Mit Hanna und Nina Buschenreithner zählen gleich zwei Damen vom Marbacher Club zu den Anwärtern auf einen Podestplatz.

Cable Series am Wakeground in Klingenbach (BGLD)
Am Sonntag, den 19. Juli steigen auch die Cable Wakeboarder in die Wettkampfserie ein. Der Wakeground ist die neueste Liftanlage Österreichs und besteht aus zwei Zwei-Mastanlagen. Sie wird vom ehemaligen Masters Weltmeister Gerald Maurer betrieben und befindet sich knapp vor der Grenze zu Ungarn.
Die großen Favoriten am Cable kommen aus Oberösterreich: Nach langer Verletzungspause seit dem Vize-Weltmeistertitel Ende 2018 ist der Linzer Timo Kapl wieder fit und hofft in das Wettkampfgeschehen einsteigen zu können. Trainingskollege Philipp Turba (OÖ) ist definitiv am Start und wird um das Podium kämpfen, genauso wie der Wiener Kilian Krautinger, der eben seinen Heeressport-Grundwehrdienst absolviert hat. Bei den Damen führt wohl kein Weg an der erst 15-jährigen Mariella Flemme (OÖ) vorbei, die 2019 Gold bei der Jugend EM holte.


Im August und September folgen Bewerbe im Altarm Altenwörth (NÖ), am jetlake Feldkirchen (OÖ), am Wakepark Planksee (STM), in Velden am Wörtersee (K), im Area47 im Ötztal (T) sowie das Finale in Hard am Bodensee (VBG). Aus der Gesamtwertung beider Disziplinen werden jeweils die Staatsmeister am Boot und Cable ermittelt.


Natürlich stehen die Wettkämpfe ganz im Zeichen der Sicherheit der Athleten und Betreuer, die durch geeignete Maßnahmen vor Covid-19 Ansteckungen geschützt werden sollen. Als Freiluft- und Einzelsportart darf sich Wakeboarden besonders glücklich schätzen, denn die geforderten Mindestabstände sind bedingt durch die Leinenlänge und Mitnehmerabstände um ein Vielfaches gegeben.
Durch die stark limitierten Besucherzahlen sind die Events im Corona Sommer 2020 auf die sportlichen Wettkämpfe beschränkt. Die gewohnten After Contest Parties mit Live-Konzerten und DJs müssen vorläufig aussetzen.