Cable Wakeboard WM Philippinen 2012

11.11.2012 - TOPSTORY

Gerald Maurer holt Gold in der Klasse Masters bei den Cable Wakeboard Weltmeisterschaften auf den Philippinen. Alle Ergebnisse der WM:

Mit einer starken mannschaftlichen Leistung der Österreichischen Wakeboarder und einem grandiosen Einzelerfolg enden heute die Cable Wakeboard Weltmeisterschaften auf den Philippinen. Der gebürtige Grazer Gerald Maurer wird Weltmeister in der Klasse Master (30+). Damit schreibt er Geschichte, denn es handelt sich um das erste WM Gold für Österreichs Wakeboarder.

Nach Bronze bei der EM im August in Toulouse kann Gerald Maurer noch eines drauf setzten und holt Gold bei den Cable Wakeboard Weltmeisterschaften. Nach dem ersten Lauf noch auf Rang zwei gelegen kann sich der in Wien lebende Grazer im zweiten Run nochmal steigern. Er zeigt einen Mobius, anschließend einen Switch Frontflip gefolgt von Toeside Raley und Blindjudge sowie einem Transfer auf der Funbox und zum Abschluss einen Backside 360 am Kicker. Damit verdrängt er David Augustinson aus Schweden und Justin Selby aus Südafrika auf die Ränge zwei und drei.

Auch für die übrigen Österreicher läuft es sehr gut. Astrid Schabransky (OÖ) wird bei den Open Ladies hervorragende Fünfte. Im zweiten Lauf startete sie nochmals einen Angriff aufs Podium aber kam leider zu Sturz. Der Weltmeistertitel geht an die Deutsche Sophia Marie Reimers.
Auch bei den Herren stellt Deutschland den neuen Weltmeister. Der Hamburger Frederic von Osten gewinnt vor Declan Clifford (GBR) und Im San aus Südkorea. Österreichs Daniel Fetz scheitert zwar im Semifinale, ist am Ende aber mit Rang 11 sehr zufrieden.

Die beiden Nachwuchstalente Philipp Turba (Linz) und Timo Kapl (Bad Leonfelden) kämpften sich jeweils bis ins Finale ihrer Klassen Junior Men (U19) und Boys (U15). Beide belegen jeweils Platz 6 in ihrer Kategorie und tragen zu einem grandiosen Mannschaftsergebnis für Österreich bei.

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VORSCHAU: 07.11.2012

Am Clark Cable Park, etwa 200 km nördlich von Manila haben gestern die Cable Wakeboard Weltmeisterschaften offiziell begonnen. Gleich zum Auftakt lief es für Österreichs Boarder sehr gut. Gerald Maurer, Philipp Turba, Timo Kapl und Astrid Schabransky fuhren souverän durch die Qualifikation. Im heutigen Finale der Boys holte Timo Kapl Platz 6.

Fünf Österreicher in fünf verschiedenen Kategorien sind bei den Cable Wakeboard Weltmeisterschaften auf den Philippinen an den Start. Youngstar Timo Kapl in der Klasse Boys (U15), Philipp Turba bei den Junior Men (U19), Gerald Maurer bei den Masters (30+) und Astrid Schabransky sowie Daniel Fetz jeweils in den Allgemeinen Klassen Open Women und Open Men. Eigentlich wäre auch Staatsmeister Emilio Epstein nominiert gewesen, doch ein Blinddarmdurchbruch machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

Am heutigen zweiten Wettkampftag fanden bereits Semifinale und Finale der Jüngsten statt. Mit 7 Stunden Zeitvorsprung absolvierte der Bad Leonfeldner Timo Kapl heute Nacht sein Semifinale als Zweitbester seines Heats. Leider lief es im Finale nicht ganz so gut. Im ersten Lauf fuhr Kapl zu sehr auf Sicherheit obgleich er Tricks wie Raley-360 oder Tantrum to blind eingebaut hatte. Im zweiten Versuch stürzte er beim 900er am Kicker. Am Ende wurde es für Kapl Rang 6 bei seiner ersten Weltmeisterschaft. Eine starke Leistung des 15-jährigen, der eigentlich erst seit zwei Jahren am Wakeboard steht.

Für Österreichs Wakeboard-Lady Astrid Schabransky lief es in der heutigen Qualifikation ganz nach Wunsch. Mit Platz 3 in ihrem Heat holte sie einen Fixplatz im Finale und muss nicht über die LCQ Hoffnungsrunde gehen. Im Finale will sie noch eins draufsetzen und die Medaillenplätze angreifen. Ebenso souverän lief es schon gestern bei den Qualifikationen von Philipp Turba (Linz) und Gerald Maurer. Der Grazer nutzte seine Chance im ersten Jahr als Master und liegt nach der Qualifikation an Platz eins. Das bringt ihm eine optimale Ausgangsposition für das Finale am Freitag, da er als Letzter starten und seine Gegner beobachten kann.
Die Königsklasse Open Men mit Daniel Fetz (Gramastetten) im Starterfeld ist ab morgen an der Reihe. Das große Finale bei Open Men und Open Women findet am Sonntag statt.