DM Boot in Trier

30.08.2005

Conny Schrader kam sah und siegte und rang dem 4-fachen Champion Hardy Tunnissen den Titel ab. Sigi Bächler gewann bei den Ladies

Didi fest am Mic, wie fast immer!

Deutsche Meisterschaften die Zweite. Diesmal nicht eingebettet zwischen den Bergen des Allgäus, sondern zwischen den schönen Mosel-Weinbergen Riols hinter einem Boot.

Unter dem Motto "Qualität nicht Quantität" starteten mit einer familiären Starteranzahl am Freitag die Bootsmeisterschaften. Vertreten Sigi Pranke, Anja Krabbe, Robby Bouvain, Kongo, Sepp Ascherl, Hardy Tunissen und Newcomer Conny Schrader. Gefahren wurde mit einer Super Air Nautique 210er Team Edition.

Gemütlich, ohne Stress so waren sie, die Meisterschaften. Am Freitag fanden erst einmal nur die Trainingsläufe statt und Abends ein chilliges Welcome-sit-together mit Musik, BBQ und Indo-Board-Session.
Weiterhin gemütlich starteten daraufhin am Samstag um 14 Uhr erst mal die Qualis und weil wir ja keinen Stress hatten ging man am frühen Abend direkt in die Party über. Die hatte es dafür in sich... Mit wirklich sehr humanen Getränke Preisen und Dj´s die mal etwas andere Musik spielten feierte die kleine aber feine Bootscrew bis in die Morgenstunden; Haupbeschäftigung: Tanzen, tanzen, trinken, tanzen....
Und da ja das Fremdwort des Weekends " Eile" war ging es am Sonntag zwar erst um 13 Uhr weiter dafür aber immer noch allseits sehr verkatert. Didi als Moderator hatte alle Mühe sich auf dem Moderatoren-Turm zu halten und auch die Judges Flo Meeh, Flo und Thorsten waren von dem Gedanken den ganzen Tag im schaukelnden Boot zu verbringen nicht allzu begeistert.


210er Team Edition von Correct Craft

Während es bei den Juniors nur drei Starter gab gingen bei den Ladies 6 an den Start und mit dem größten Teilnehmerfeld waren die Masters vertreten.

Absolutes Highlight jedoch der Kampf zwischen Hardy Tunissen, dem 4fachen deutschen Meister am Boot, und Newcomer Conny Schrader aus Hamburg in der Kategorie Open Men. Und es geschah, Conny kam sah und siegte auf seinem ersten DM Contest und rang Hardy gleich den Titel ab. Sein Lauf war gespickt mit Whirly und Tootsie Roll. Man kann aber auch nicht behaupten, dass Hardys Lauf von schlechten Eltern war! Beim Double-Up stellten dann beide fast einen 720 hin.

Bei den Ladies hatte Favouritin Sigi Bächler die Nase wie erwartet vorne. Zweite wurde eine überglückliche Anja Krabbe, die damit den Platz mit Petra Reißmann tauschte, die Dritte wurde. (letztes Jahr war das umgekehrt).

Den Mastertitel holte sich Kongo Boehmfeldt, zweiter Mario Rendler und dritter ein völlig verblüffter Robby Bouvain.

Den Junior-Titel schnappte sich wie im Vorjahr Tobias Dammith, der am Cable "nur" Fünfter wurde aber hier am Boot voll zum Zug kam. R-E-S-P-E-C-T für Markus Rehm, der vor zwei Jahren durch einen Unfall beim Bootfahren sein Bein verlor, aber dennoch rockt und Zweiter wurde vor Stefan Schlappa.

Zuguterletzt bleibt zu sagen, dass die Jungs von Trick 17 in Trier ein echt dickes Ding aufgezogen haben, beim sportlichen Teil unterstützt durch Wakeboarder-Pro.de. Ich denke ich spreche für alle wenn ich sage, daß wir voll auf zufrieden waren, für die Rider war bestens gesorgt und auch dem Laienzuschauer wurde Wakeboarden ein wenig Näher gebracht, was man auch an den doch zahlreichen Zuschauern am Sonntag bei den Final-Läufen gesehen hat.

Wave to the crowd

Open Men:
1. Conny Schrader 59,67
2.Hardy Tunnissen 57,11
( 3. Over all Abel Vegter NED 54,06)
3. Sebastian Ascherl 43,94
4. Sebastian Moskwa 43,00
5. Alex Neuwirth 30,89
6. Tom Curylo 27,83

Open Ladies:
1. Sigrid Bächler 35,94
2. Anja Grabbe 33,00
3. Petra Reißmann 28,44
4. Nancy Schwade 19,50
5. Daniela Gerlach 18,67

Masters:
1. Kongo Boehmfeldt 49,94
( 2. Over All Daniel Butzerin (F) 48,44)
2. Mario Rendler 43,44
3. Robby Bouvain 42,89
4. Volker Schmitt 37,50
5. Siggi Pranke 36,61
6. Jan Jung 29,06
7. Heinz Dolfen 26,78
8. Frank Schnitzius 8,72

Juniors:
1. Tobias Dammith 35,17
2. Markus Rehm 11,89
3. Stefan Schlappa 9,11