ECWT Stop Berlin
ECWT 4. Stop - Finale in Berlin
>>ECWT 1. Stop Krk
>>ECWT 2. Stop Budapest
>>ECWT 3. Stop Leipzig
Gerald Maurer holt sich Platz drei hinter Lior Sofer
und Bernhard Hinterberger

... irgendwas fettes, gegrabbtes und natürlich noch to blind gedrehtes!
Einmal abgesehen von der absoluten Horror-Anreise und dem beschissenen Wetter am Freitag, weswegen wir erst um 20 Uhr in Großbeeren ankamen hat sich die Lage über´s Wochenende hin doch zusehends zum Besten gesteigert.
Durch´s Programm führten diesmal Laurenzo und Clint, die sich mit ihren Wortspielchen gegenseitig und das Publikum bei Laune hielten.
Mit der Anlage in Goßbeeren waren wohl alle Rider zufrieden und auch für die, die durch die vielen Stau´s zu spät kamen, war Dank der Flutlicht-Anlage noch ein Training zu später Stunde möglich.
Das Finale der ECWT brachte Überraschungen:
Erstens schießen sowohl Juniors als auch Australier wie Pilze aus dem Boden, zweitens wurde der "König" der ECWT von seinem Thron gestürzt und drittens ist da noch der Gerald Maurer dem das Training in Orlando echt gut getan hat und der alle schwer beeindruckt hat.
Bei den insgesamt 17 Juniors die am Start waren, fielen die Entscheidungen schon in den Qualifikationsläufen haarscharf aus. Niemand hätte mit den Judges ( Tibor Althans, Lior, Micho, Robby...) tauschen wollen. Tricks wie double s-bend und 313 gehören fast bei allen zum Standard Programm. Den wohl dicksten Tantrum über den kicker zeigte Tobias Dammith und auch " Scoobie" Michael Skupin machte seinem Ruf mal wieder alle Ehre und zog als Führender ins Finale ein.
Im Finale jedoch war Scoobie erneut Opfer seiner Nervosität und vergab 3 Plätze. Steffen Vollert, der in Leipzig so gerockt hatte, war diesmal leider nicht am Start.
Bei den LADIES tauchte zur Überraschung der seit Leipzig bekannten australischen Gesichter Kirsten Lewis auf, die im Finale mit einem fast gestandenen Double s-bend mächtig Eindruck hinterließ, - wer weiß, vielleicht bekommt sie den bis zu den World Games noch hin.
Den Sieg ließ sich aber auch diesmal Pauline Dryschka aus Marburg nicht nehmen, schon in der Riders Presentation zeigte sie eine fette Roll to blind die sie auch als wild card stand. Auch Denise de Haan beeindruckte mit mächtig Höhe. Mari Sandner zeigte erstmals den Scare crow über den Kicker und natürlich war auch Kinga wieder vorn dabei. Silvia wurde im Finale leider etwas vom Pech verfolgt, probierte einen Frontflip to revert erstmals und stürzte. Dann stürzte sie leider auch im zweiten Lauf gleich beim ersten Invert. Wieder mit von der Partie war auch die kleine Anna Laura ( 11 Jahre ), machte ihre Scare crows über den Kicker und zeigte uns wohl den "cutest fashion air" ever.
Herrausragend gefahren bei den OPEN MEN ist vor allem Gerald Maurer, der sicher und mit technisch schwierigen Tricks (Mobe nach innen) ohne Umschweife ins Finale fuhr. Dort ließ er bei seinem Wild Card dann dem gesamten Publikum mal für einige Sekunden die Luft weg bleiben, als er auf der kurzen Seite nach innen zog und dann flog und flog und flog ... und dann ziemlich übel aufschlug. Aber nix passiert, ausser ein missglückter Front to blind.
Absolut unglücklich lief es für den in Feldkirchen residierenden Australier Daniel Debono, der in seinem ersten Run beim ersten Trick stürzte und auch in seinem zweiten Run nicht viel weiter kam. Überraschender Weise startete Bernhard Hinterberger, den man in der Quali sogar einmal stürzen sah, als Dritter hinter Lior Sofer und Hans-Gerd Huesmann im Finale. Dort drehte er in gewohnter Manier den Spieß um und konnte die Partie schlußendlich für sich entscheiden. Als Wild Card zeigte er einen switch Double s-bend. Lior Sofer kam leider nicht mehr zum Wild Card, da er nach dem Kicker stürzte.
Für die Overall Wertung änderte das jedoch nichts mehr, Lior Sofer wurde zweiter und war somit für Bernie außer Reichweite, der ja den ersten Stopp in Krk nicht mitfuhr.
Anschließend wurden dann die Ergebnisse des Tages und gleichzeitig auch die der Tour auf EINER guten Party unter freiem Himmel gefeiert. Von Live Bands bis Dj´s und einer Halfpipe war alles vor Ort und die Party dauerte mal wieder bis in die frühen Morgenstunden.
So nahm die ECWT 2005 in Berlin ihr Ende, abschließend zur Tour bleibt nur zu sagen dass es mal wieder jeden einzelnen Kilometer der Reise wert war, sogar trotz Stau.
Zwar haben einige bekannte Gesichter entweder aus Zeitgründen (Benni Süß und Hardy Tunissen schreiben Diplomarbeit) oder verletzungsbedingt (Patrick Viererbe). Dafür tauchten zahlreiche neue Gesichter auf und auch die Australier haben für Abwechslung gesorgt. Sprüche wie " da brennt die Ranch" oder " kann mal jemand dem Harry was zu trinken geben?" werden an die Tour 2005 erinnern. Wir freuen uns jetzt alle schon auf die nächsten Contests: in Langenfeld LA Challenge, World Games in Duisburg, Wakeboard Open in Feldkirchen, ...
Pic by wakeszene.de
ECWT Berlin Ergebnisse:
Open Men
1. Bernhard Hinterberger
2. Lior Sofer
3. Gerald Maurer
4. Hans-Gerd Huesmann
5. Roy Ben Natan
Open Ladies
1. Paula Dyrschka
2. Denise De Haan
3. Kinga Horvath
4. Marianne Sandner
5. Kirsten Lewis
Gesamtwertung ECWT 2005:
Open Men
1. Sofer Lior Israel
2. Hinterberger Bernhard Germany
3. Weinert Ilja Germany
4. Maurer Gerald Austria
5. Ben Naten Roi Israel
Open Ladies
1. Horvath Kinga Hungary
2. Sandner Marianne Germany
3. Dyrschka Pauline Germany
4. De Haan Denise Netherlands
5. Troselj Silvia Croatia
Junior Men
1. Ketellapper Mike Netherlands
2. Bakro Balasz Hungary
3. Schmidt Peter-Pascal Germany
4. Tokay Mate Hungary
5. Skupin Michael Germany
Text: Jenni
Pics: Jenni / copyright wakeboard.ag