Ergebnisse Tel Aviv EM

22.09.2016 - TOPSTORY

Medaillenregen bei der Cable Wakeboard EM in Israel, Daniel Fetz holt Gold, Timo Kapl und Stefan Hahn jeweils Silber

Einmal Gold und zweimal Silber für das Cable Wakeboard Nationalteam bei den E&A Championships in Tel Aviv. Vize-Europameister Timo Kapl holt Silber bei den Junior Men (U19), Stefan Hahn ebenfalls Silber in der Klasse Boys (U15) und Wakeboard Urgestein Daniel Fetz gewinnt in der Mastersklasse (Ü30).

Durch eine Neuregelung im Weltverband werden die Wakeboard Europameisterschaften in den Alters- sowie den Allgemeinen Klassen hintereinander ausgeführt. Das bedeutet, die Teilnehmer dürfen sowohl in ihrer entsprechenden Altersklasse, als auch bei der im Anschluss stattfindenden allgemeinen Klasse an den Start gehen.

Beim Finale der Junior Men kam es zum erwarteten Showdown zwischen Lokalmatador Guy Firer aus Tel Aviv und Österreichs Timo Kapl. Der Oberösterreicher stürzte zwar im ersten Finallauf, konnte im zweiten Versuch aber kontern und setzte sich zwischenzeitlich vor den Israeli. Doch Firer legte im zweiten Lauf nochmal nach und gewann wie bereits bei der EM 2015 in Ravenna ganz knapp vor Kapl die Goldmedaille.

Das man sich um Österreichs Wakeboard Nachwuchs keine Sorgen machen muss, bewies der Wiener Stefan Hahn. In der Klasse U15 gewann er die Silbermedaille hinter dem Ungarn Oliver Orban. Ganz stark auch die Leistung der 19-jährigen Selina Hager aus Linz. Nach einer grandiosen Aufholjagd in der Qualifikation verpasste sie im Finale das Podest um gerade einmal 1,66 Punkte und wurde vierte.

Auch Österreichs Wakeboard Urgestein Daniel Fetz durfte sich freuen. Nachdem es in der allgemeinen Klasse leider nie geklappt hatte, holte er diesmal Gold in der Mastersklasse der über 30-jährigen und komplettierte damit seine tolle Karriere.

In der allgemeinen Klassen in den Disziplinen Wakeboard und Wakeskate waren Timo Kapl, Philipp Turba, Tanja Warmuth, David Lang und Leona Grünzweil am Start. Die Wakeskater Grünzweil und Lang hatten bereits eine EM Medaille aus 2015 und wollten erneut aufs Stockerl. Leider kamen beide im Finale zu Sturz und belegten am Ende die Ränge 5 und 6.

Für die Tirolerin Tanja Warmuth lief das EM Debüt nicht ganz nach Wunsch. Sie kam mit der Anlage nur schwer zurecht und musste sich mit Platz 15 begnügen. Philipp Turba und Timo Kapl beeindruckten beide mit grandiosen Leistungen im Semifinale. Auf Sieg fahrend riskierte Timo Kapl alles. Dabei kam er leider zu Sturz, was ihm am Ende den undankbaren 4. Platz, unmittelbar vor Turba einbrachte. Europameister wurde wie schon bei den Junioren Dauerkonkurent Guy Firer.