LA-Challange

25.06.2004

Im Head to Head Modus battelten sich die Wakeboard Rockstars bei der zweiten Auflage in Langenfeld. Ein Contest von Fahrern für Fahrer!

Moderatoren Dream Team

Ein Contest von Fahrern für Fahrer hieß es vergangenes Wochenende wieder in Langenfeld, denn die Brüder Benni und Florian Süß organisierten zusammen mit Hardy Tunnissen auch dieses Jahr wieder die LA Wakeboard Challenge an ihrer Heimanlage.

Und auch die Neuauflage ließ wiedererwartend keine Wünsche offen:
die Fahrer durften sich wie kleine Rockstars fühlen und erholten sich nach ihren Läufen in den extra aufgestellten Whirlpools, konnten sich von professionellen Händen durchkneten lassen und wurden ausgiebig mit Essen versorgt. Annehmlichkeiten, die man sonst nur im Backstagebereich von AC/DC vorfindet. Zusätzlich gab es für alle Aktiven noch das Limited Edition Truckercap zum Event.


Mr. Viererbe und Mr. Süß

Moderator Didi bekam mit seinem australischen Buddy Clint Liddy eine mehr als kompetente Unterstützung an die Seite gestellt, der mit seinem unnachahmlichen Aussie-Slang für frischen Wind und Baseballstadion-Atmosphäre sorgte.

Die einzigen Wehmutstropfen waren das nicht optimale Wetter und das Starterfeld, welches mit 14 Läufern etwas kleiner ausfiel als erwartet, weil so mancher Fahrer die Reise in Richtung Pott nicht auf sich nehmen wollte. Wenn man bedenkt, wie viel Mühe sich die Jungs mit der Organisation gemacht haben, wäre etwas mehr Support und Interesse eigentlich mehr als selbstverständlich gewesen.

Nichtsdestotrotz war die deutsche Obstacle-Elite mit Hardy Tunnissen, Benni Süß, Roger Wick, Jan Sauer und Patrick „Dr. Obstacle“ Viererbe gekommen, um den Wakepark Langenfeld mit seinen zwei Kickern, Slider, Curbbox, und der dicken Funbox in Grund und Boden zu rocken. Aber auch die „Young Guns“ Michael Skupin, Steffen Vollerth, Julian Koke und Sebastian „Metal Malisha“ Thums waren höchst motiviert und bereit den großen Jungs in die Suppe zu spucken.

Nach der Qualifikation und dem LCQ blieben 8 Gladiatoren übrig, welche zum „Grand Final“ im Head to Head Modus gegeneinander antreten mussten. Nachdem sich diese Art der Finalaustragung bei der ersten Challenge durch seine nervenzerreißende Spannung ausgezeichnet hatte, hoffte das Publikum auf ebenso spannende Duelle wie im letzten Jahr, als sich z.B. Roger Wick und Jan Sauer bis zum One Trick-Stechen gebattelt hatten.
Leider fehlte heuer bei den Mann gegen Mann Gefechten etwas die erhoffte Krimistimmung, da alle Fahrer bei ihren Runs höchstes Risiko gingen und deshalb teilweise sehr früh stürzten.

Benni Süß hält den LA-Titel in Langenfeld

Das „Final Battle“ klang zumindest absolut viel versprechend, denn Benni Süß sollte auf seinem eigenen Spielplatz auf den Obstacle-Special Agent Patrick Viererbe treffen.

Und der Mann aus dem Allgäu holte gleich zu Beginn zum Vernichtungsschlag aus und wollte den Lokalmatador mit seinem Ticket-Video Signature Move (FS 360° von der Auffahrt des Sliders to BS Boardslide) zu Boden zwingen, aber leider kam er nicht mit dem Board, sondern mit dem Gesicht zuerst auf den Platten auf.
Nachdem Patrick wenig später im zweiten Run seinen FS 540° über den Kicker direkt vom Start nicht stehen konnte und Benni beide Läufe souverän mit Höchstschwierigkeiten wie Transfer to FS Boardslide an der Funbox vollendet hatte, war klar, dass der Titel nach Hardy Tunnissen im letzten Jahr wieder in Langenfeld bleiben sollte.
Dieser sicherte sich gegen das 16-jährige Talent Steffen Vollerth aus Thulba den dritten Platz.

Eine witzige Überraschung in Form von echten Samuraischwertern wartete dann bei der Siegerehrung zusätzlich zum großzügigen Preisgeld auf die drei Gewinner. Aber keine Angst, denn die Schwerter wurden bei der anschließenden Party nicht à la „Kill Bill“ angewendet, sondern brav verstaut. Zusammenfassend war dieser Contest jeden gefahrenen Kilometer wert und es bleibt nur zu hoffen, dass es 2005 eine Challenge Nr. 3 mit vielen internationalen Fahrern geben wird.

Text: Wolfgang „Didi“ Dittrich