Daniel Grant gewinnt Red Bull Wake of Steel

23.05.2016 - TOPSTORY

Nach einem Jahr Pause kehrte Red Bull Wake of Steel und damit 18 der weltbesten Wakeboarder zurück nach Linz in den Handelshafen

Daniel Grant holt das Triple

Nach einem Jahr Pause kehrte Red Bull Wake of Steel und damit 18 der weltbesten Wakeboarder zurück nach Linz in den Handelshafen. Vor den Augen von 17.000 Zuschauern sorgten die Rider mit spektakulären Runs für einen atemberaubenden Wettkampf. Daniel Grant (THA) konnte sich auf dem umgebauten Frachtschiff erneut gegen die Konkurrenz durchsetzen und holte damit das Triple nach 2012 und 2014. Mitfavorit Dominik Hernler musste leider aufgrund einer Verletzung kurzfristig passen.

Linz ist ein Garant für gutes Wetter. So auch in diesem Jahr als das Red Bull Wake of Steel, nach einem Jahr Pause, wieder in den Linzer Handelshafen zurückkehrte. 17.000 Zuschauer lieferten an zwei Tagen die perfekte Kulisse für 18 der weltbesten Wakeboarder. Das Red Bull Wake of Steel ist mittlerweile eines der absoluten Highlights des internationalen Wakeboard-Eventkalenders. Der gute Ruf eilt diesem Contest, mit seinem einzigartigen Obstacle, weit voraus und Rider aus 14 Nationen und allen 5 Kontinenten freuten sich nach einjähriger Pause auf eine Rückkehr in die Stahlstadt. Mit dabei der dreifache Sieger Daniel Grant aus Thailand, Weltmeister Aaron Gunn und sein Kollege James Windsor aus Australien, der amtierende Weltmeister am Boot Massi Piffaretti aus Italien, Europameister Guy Firer aus Israel, die Topstars aus Deutschland Felix Georgii und Dominik Gührs sowie die beiden Lokalmatadore Philipp Turba und Timo Kapl.

Bereits Freitagabend kam es zum ersten Showdown bei der Nightsession im Cash for Tricks Format. Bei spektakulären Lichtverhältnissen konnten James Windsor und Daniel Grant mit unglaublich stylischen Tricks punkten.
Der Hauptbewerb am Samstag schraubte das Niveau nochmals in die Höhe. Von den 18 eingeladenen Fahrern schafften lediglich zehn den Sprung aus den zwei Qualifikationsgruppen in das Semifinale wo in direkten Duellen die fünf Rider für das Superfinale ermittelt wurden.
Nach einem Podiumsplatz zuletzt beim FISE in Frankreich und einem beeindruckenden 900er am Kicker konnte Timo Kapl seine Leistungen aus dem Training nicht mehr abrufen und verpasste den Sprung unter die Top 10. Auch Aaron Gunn und Vorjahresfinalist Antoine Allaux mussten sich frühzeitig geschlagen geben.

Im Superfinale traten Daniel Grant (THA), James Windsor (AUS), Julian Cohen (USA), Ben LeClair (CAN) und Szebasztian Szolath (HUN) gegeneinander an. Obwohl Grant gerade noch als Fünfter ins Superfinale reinrutschte, zeigte der junge Thailänder warum er diesen prestigereichen Event bereits zwei Mal für sich entscheiden konnte. Mit einem Moby Dick 540 am Kicker und unglaublich sauberen Tricks auf den Rails im letzten Run, konnte er sich doch noch vor den führenden Ben LeClair aus Kanada setzen. James Windsor dominierte vor allem die Endsection mit seinem Travel vom Steel- in das Downrail und landete schlussendlich unter den strengen Augen von Wakeboardlegende und Headjudge Parks Bonifay auf Rang drei.

Sieger Daniel Grant meinte begeistert: „Der Sieg fühlt sich surreal an. Ich bin eigentlich ohne Erwartungen hergekommen und von dem Resultat selbst überrascht. Mir fehlen fast ein wenig die Worte. Red Bull Wake of Steel ist im Vergleich mit allen anderen Obstacle-Events mit Sicherheit das außergewöhnlichste und die größte Herausforderung, aber Österreich liegt mir einfach.“

Die LINZ AG Bubble Days, deren Highlight das Red Bull Wake of Steel ist, endeten aber nicht nach dem sportlichen Teil. Direkt nach der Show am Wasser zog es die Zuschauer zur Red Bull Wake of Steel Stage, wo unter anderem Headliner SSIO, The Ruff Pack und Brenk Sinatra das Publikum bis in die späten Abendstunden zum Tanzen brachten.

Ergebnis:
1. Daniel Grant (THA) 91,00 Punkte
2. Ben LeClair (CAN) 87.00 Punkte
3. James Windsor (AUS) 76,30 Punkte
4. Julian Cohen (USA) 64,00 Punkte
5. Szebsztian Szolath (HUN) 60,70 Punkte