Report EM Cable Bursa
Das neue EAME System, wie es auch beim Austrian Wakeboard Cup gefahren wird, hat dank der Live Übertragung im Internet all seine Qualitäten ausgespielt und wahrlich für spannende Stunden gesorgt. Im vierten Anlauf als Organisator einer EM ist der Agentur ID-MA endlich eine richtig gute Veranstaltung gelungen. Wir gratulieren!
Mit einem großen Sponsor aus der Türkei konnte nach langem wieder eine Live-Videowall und erstmals ein Web-Stream finanziert werden. Wer den Stream bei uns verpasst hat, dem ist wirklich ein spannendes Finale entgangen. Hier spielte das EAME System mit 2 Heats, bei denen der Bessere zählt, seine klaren Vorteile zum Beispiel gegenüber dem WWA KO Modus aus.
Ganz nach Plan ging es diesmal für die Favoriten gut aus. Nick Davies stürzte zwar bei seinem ersten Double to blind, doch im zweiten Lauf ließ er keine Zweifel aufkommen, dass er der derzeit beste Cable Wakeboarder ist. Mike Ketelapper rsikiert zuviel und musste sich mit Rang 7 begnügen.
Bei der Open Ladies nahm Maxine Sapulette das Ruder in die Hand und demonstrierte, auf welchem Level Damen-Wakeboarden sein könnte.
Mit zweimal Platz 4, einmal Platz 5 und einmal Platz 8 im Gepäck kehrt das Austrian Wakeboard Team Montagabend von den Cable Wakeboard Europameisterschaften zurück. Trotz verwehrter Medaille ist man überaus glücklich, dass sich von den sieben Startern gleich vier Rider einen Platz im Finale sichern konnten.
In den Profi Klassen Open Men und Open Women konnten sich die beiden Öberösterreicher, Daniel Fetz und Astrid Schbransky souverän für das Finale qualifizieren. Astrid zeigte Ralleys und Backrolls in beide Richtungen und war auch über Kicker und Box sehr gut unterwegs. Am Ende wurde es ein verdienter fünfter Platz.
Auch Daniel Fetz machte mit sehr guten Läufen seinen Weg über Qualifikation und Semifinale bis ins Finale. Dort hieß es dann wie angekündigt Alles oder Nichts. Und es sah ganz nach „Alles“ aus. Mit einem Transfer 450 über die Funbox, einem Frontflip to blind Tailgrab und einem switch Mobius sammelte er gute Punkte. Doch beim vorletzten Trick, dem Railey 313 patzte er und kam unglücklich zu Sturz.
In den Juniorenklassen schrammten Linda Posch aus Wien und Philipp Turba aus Linz jeweils ganz knapp an einer Medaille vorbei. In der Klasse Junior Ladies bis Jahrgang 1989 lag Linda Posch in einem Finale, das spannender nicht hätte sein können, bis zur letzten Sekunde auf Rang drei. Doch mit ihrem zweiten Lauf legte die bis dato an vierter Stelle gelegene Deutsche, Sophia Marie Reimers, den Run ihres Lebens hin und katapultierte sich zu Gold.
Ebenfalls Blech wurde es für den jüngsten Österreicher, den 15-Jährigen Philipp Turba in der Klasse Boys. Obwohl er viele Topstars hinter sich ließ, war die Konkurrenz im Kampf um die Medaillen schlussendlich zu groß. Der Sieg ging an Connor Jones aus dem Team GB.
In der Mannschaftswertung landete das kleine Team aus Österreich auf dem hervorragenden sechsten Platz von 15 teilnehmenden Nationen.
Boys Men Final
1 Connor Jones [48] * 77.00 GBR
2 Yves Van der Hoff [90] * 69.33 NED
3 Freddie Carter [49] * 68.50 GBR
4 Philipp Turba [107] * 55.00 AUT
5 Jan Kralj [96] * 31.50 SVN
6 Szebasztian Szolath [71] * 00.00 HUN
Girls Ladies Final
1 Anna-Laura Brabänder [45] 66.17 GER
2 Joëlle Feenstra [130] 59.50 NED
3 Ellie Taylor [46] 54.17 GBR
4 Sophie Cordery [47] 53.17 GBR
5 Ori Messeri [143] 33.83 ISR
Junior Ladies Final
1 Sophia Marie Reimers [59] * 63.00 GER
2 Tor Young [50] * 60.50 GBR
3 Ginger Pfennings [76] * 56.83 GER
4 Linda Posch [36] * 53.67 AUT
5 Janina Preuß [84] 48.33 GER
6 Vanessa Pfaff [97] 24.00 GER
Junior Men Final
1 Lewis Cornwall [73] * 73.50 GBR
2 Dominik Gührs [57] 70.17 GER
3 Josh Rose [68] 65.00 GBR
4 Rene Konrad [99] * 62.33 GER
5 Mike Ruttkowski [89] 60.00 GER
6 James Young [70] * 58.67 GBR
7 Rocco Van Straten [123] * 47.17 NED
8 Lovro Klepac [67] * 46.33 CRO
Masters Men Final
1 Loic Le Bras [63] * 83.83 FRA
2 Rens Cosijn [138] * 73.17 NED
3 Wolfram Wagner [145] 69.33 GER
4 Jan Kerkhoven [146] * 60.67 NED
5 Andreas Voss [52] 60.25 GER
6 Murathan Ucar [147] 59.50 GER
7 Florian Keim [54] * 50.83 GER
8 Stefan Kraus [56] 35.17 GER
Open Ladies Final
1 Maxine Sapulette [1] * 74.00 NED
2 Kathrin Ögretici [58] * 57.83 GER
3 Eva Koch [55] 56.67 GER
4 Steph Caller [10] 54.00 GBR
5 Astrid Schabransky [38] * 50.83 AUT
6 Marie Lehmann [23] * 48.50 FRA
7 Alizee Brion [61] * 39.50 FRA
8 Liu Batchelor [72] 12.00 GBR
Open Men Final
1 Nick Davies [119] * 71.17 GBR
2 Lior Sofer [118] * 70.33 ISR
3 Marcel Doorgeest [135] * 69.83 NED
4 Efi Levy [121] * 68.00 ISR
5 Christian Koester [69] 60.33 GBR
6 Omri Bennatan [108] 57.00 ISR
7 Mike Ketellapper [131] * 55.33 NED
8 Daniel Fetz [137] * 39.50 AUT
Team Scores
1 Great Britain 4064
2 Netherlands 3712
3 German 3488
4 Hungary 1913
5 Israel 1861
6 Austria 1860
7 France 1693
8 Turkey 998
9 Italy 704
10 Slovenia 556
11 Croatia 420
12 Ukraine 420
13 Spain 256
14 Slovak Republic 224
15 Russia 166
Pics by Fetzysworld und EAME
