Wakeboard WM 2011 am Boot in Mailand

13. – 17. Juli 2011, Mailand / Italien
Nachdem es für Dominik Hernler zu Beginn wie am Schnürchen lief, sich leider das Blatt im Viertelfinale. Nach einem Protest des Teams USA kam es zu einer Neuauslosung der Heats, die ihn vor eine schwierige Aufgabe stellte. Mit Andrew Adkinson aus den USA hatte er einen richtig harten Brocken in seiner Gruppe und musste dementsprechend alles riskieren. Ausgerechnet beim Backside 540, einem seiner Lieblingstricks kam der Junioren Europameister zu Sturz.
Das Finale am Sonntag wurde also ohne Österreichische Beteiligung ausgefahren. Der Sieg ging an den Australier Harley Clifford, der derzeit das Maß aller Dinge ist. Für Dominik Hernler war es das erste Jahr in der Allgemeinen Klasse. Es sollten also noch einige Versuche auf der Jagd nach WM Edelmetall folgen.
Bei den Junioren musste sich trotz einer starken Leistung in der Hoffnungsrunde (LCQ), der Vorarlberger Philipp Hofer um zwei Punkte geschlagen. Den Sieg in der Klasse Junior Men holte der US Amerikaner Daniel Powers.
Weltmeisterin bei den Damen wurde Raimi Merrit ebenfalls aus den USA, die sich auch in der Nationenwertung an die Spitze setzten.
____________________________________________________________
UPDATE vom 14.7.2011
Dominik Hernler souverän durch die Qualifikation
Seit Mittwoch läuft in Mailand / Italien die Wakeboard Weltmeisterschaft am Boot. In Idroscalo, dem Erholungsgebiet der Milanesen versammelt sich derzeit die Weltelite der Wakeboarder am Boot um ihren Champion zu küren. Über 250 Athleten aus 38 Ländern sind am Start. Für Österreich gehen der Döbriacher Dominik Hernler in der Kategorie Open Men und Philipp Hofer aus Vorarlberg in der Klasse Junior Men (U19) ins Rennen.
Bei den heutigen Qualifikationsläufen unterstrich Dominik Hernler seine Klasse und qualifizierte sich als Gruppensieger seines Heats direkt für das Viertelfinale. Trotz starker Rückenschmerzen fuhr der Junioren Europameister von 2010 souverän sein Programm durch. Morgen bleibt ein Tag zur Regeneration bevor es am Samstag mit dem Viertelfinale weitergeht.
Für Philipp Hofer lief es leider nicht so optimal. Er kam am Slider zu Sturz und muss nun über die Hoffnungsrunde (LCQ) auf einen Platz in der nächsten Runde hoffen.
