Keith Lidberg gewinnt Red Bull Wake The Line

01.05.2009 - TOPSTORY

Die europäische Wakeboard-Saison startete im Kölner Stadionbad. Bei traumhaftem Wetter sahen über 7000 Zuseher von den restlos belegten Rängen Wakeboard-Action auf dem nächsten Level

Das Obstacle-Setup von UNIT Parktech erlaubte Wakeboarden auf höchstem Niveau und die Quarterpipe am Ende des Runs zeigte ganz neue Perspektiven für den Wakeboardsport. Der US Amerikaner Keith Lidberg gewann im heiß umkämpften Wakeboard Superfinale vor Bernhard Hinterberger aus Kiefersfelden/GER und seinem US Kollegen Shawn Watson aus Orlando. Die Wakeskate Wertung ging überraschend an den Lokalmatador Jan Kissmann aus Duisburg.

Erst über die Wildcard bei der Warmup-Session in Langenfeld qualifizierte sich der Duisburger Jan Kissmann als letzter Rider für die acht Wakeskater beim Red Bull Wake The Line. Bereits in der Qualifikation demonstrierte er, dass diese Entscheidung vollkommen in Ordnung war. Mit seinen Spintricks am Kicker wie Backside 180 und Frontside 540 setzte er sich vom Rest des Feldes ab und gewann verdient vor dem Franzosen Leo Labadens und dem Vorjahressieger Andy Kolb (GER).

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Parks Bonifay mit dem ersten Quarterpipe Handplant im Wakeboarden

Bei den Wakeboardern war das Who is Who der internationalen Szene in Köln vertreten und niemand konnte wirklich sagen, wer zu favorisieren ist. Nach der Qualifikation wurde das Semifinale der besten acht im K.O. Modus ausgetragen. Gleich die erste Paarung war der absolute Hammer, als der dreifache Cable Wakeboard Weltmeister Bernhard Hinterberger auf die Legende Parks Bonifay aus den USA traf. Beide zeigten sehr ähnliche Läufe, machten 450 Transfers auf die A-Box und klärten auch den Wallride souverän. Den Ausschlag machte wohl der letzte Trick am Kicker, wo der Whirlybird von Parks gegen den CrowMobe-5 von Bernhard den Kürzeren zog. In den übrigen Semifinalläufen behaupteten sich die US-Boys Keith Lidberg, Shawn Watson und Collin Harrington gegen ihre Europäischen Kontrahenten. Im Finale standen noch mal 20 Minuten zur Verfügung, in denen die Rider vom Sesitec 2.0 Seilbahnsystem gezogen, alles gaben. Am Ende waren es die technisch schwierigen Slidertricks wie Backside Lipslides und massive Transfers, denen Keith Lidberg seinen Sieg zu verdanken hatte. Der zweite des Vorjahres, Bernhard Hinterberger, heizte den Amerikanern ordentlich ein und konnte seinen Platz verteidigen. Knapp dahinter landete Shawn Watson, der dank der Extraportion Style auch bei einfachen Tricks wie Backroll to revert am Kicker ordentlich punktete. Mit genau diesem Style überzeugte Shawn auch die Judges beim Nike 6.0 Best Trick Award an der Quarterpipe und holte sich den ersten Preis dafür.

Red Bull Wake The Line war der perfekte Start in die neue Saison und hat allen weiteren Events viel vorgelegt. Das Konzept, Wakeboarden in das urbane Umfeld eines Schwimmbades zu bringen ist voll aufgegangen. Vor allem durch die Quarterpipe, einem Element das es so noch nie im Wakeboarden gegeben hat, wurden die Limits weiter nach oben gepusht und neue Wege eröffnet.

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NEWS vom 27.4.2009


Als wäre das Starterfeld nicht ohnehin schon Top besetzt schießt Red Bull Wake The Line jetzt den Vogel ab. Die zwei US Prorider Parks Bonifay und Keith Lidberg haben ihre Teilnahme beim In-City Contest im Stadionbad in Köln bestätigt.

Kaum ein anderer Wakeboarder hat die Szene so nachhaltig geprägt wie Parks Bonifay aus Orlando/Florida. Im Vorjahr wurde er mit gerade einmal 26 Jahren mit dem „Legend“ Award des Wakeboarding Magazine ausgezeichnet. Seit fast zwei Jahrzehnten, also von Anbeginn an, pusht er den Sport wie kein anderer. Mit 14 Jahren gewann Parks erstmals die X-Games. Fünfmal holte er sich den Gesamtsieg bei der Pro Wakeboard Tour. Im Jahr 1999 schrieb er Geschichte als erster Wakeboarder der einen 1080 landete. Es dauerte sieben Jahre, bis ihm das jemand nachmachen sollte. Nach einer zweijährigen Pause wegen einer schwerwiegenden Knieverletzung steht er seit 2007 als Miteigentümer von Ronix Wakeboards wieder am Brett und gewann gleich im ersten Wettkampf. Man darf schon gespannt sein, was das Ausnahmetalent auf den Obstacles im Kölner Stadionbad auspacken wird.

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Parks Bonifay beim shooten für den 2009er Ronix Katalog

Nicht weniger erfreulich ist die Zusage von Keith Lidberg beim Red Bull Wake The Line. Er gehört zu den ganz wenigen Fahrern weltweit, die sowohl am Cable als auch hinter dem Boot zur absoluten Weltklasse gehören. Seine Vielseitigkeit macht ihn gerade bei Obstacle-Events brandheiß. Verdient holte er sich deshalb auch vor wenigen Wochen den Railpark-Weltmeistertitel bei den WWA World Championships auf den Philippinen.

Starterfeld Wakeboard:
Parks Bonifay (USA)
Daniel Fetz (AUT)
Dominik Gührs (GER)
Collin Harrington (USA)
Bernhard Hinterberger (GER)
CK Koester (UK)
Nico von Lerchenfeld (GER)
Keith Lidberg (USA)
Yann Pegaz (FR)
Peter-Pascal Schmidt (GER)
Laurent Perychou (FR)
David Vervenne (BE)
Steffen Vollert (GER)
Shawn Watson (USA)

Starterfeld Wakeskate:
Kevin Calvez (FR)
Kevin Cobb (AT)
Tarik Ghoniem (GER)
Jan Grabski (GER)
Andy Kolb (GER)
Leo Labadens (FRA)

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NEWS vom 15.4.2009

Der Erfolg des letztjährigen Red Bull Wake The Line hat sich in der gesamten Wakeboard-Welt schnell herumgesprochen. Deshalb geht der In-City Wakeboard- und Wakeskate-Contest mit Superstars aus der ganzen Welt am 1. Mai im Müngersdorfer Stadionbad in Köln in die zweite Runde. Vier durch Kicker und Rails verbundene Schwimmbecken ergeben 320 Meter Parcours, der mit dem Sesitec 2.0 System optimal ausgenutzt wird. Neue Obstacles und $10.000 Preisgeld locken internationale Top-Rider wie Shawn Watson (USA), Collin Harrington (USA), Leo Labadens (FRA) oder den 3-fachen Weltmeister Bernhard Hinterberger aus Oberaudorf (GER). Für das 24-köpfige Starterfeld werden bei der vorangehenden Warmup-Session in Langenfeld noch zwei Wildcards vergeben.

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Red Bull Wake The Line

Die Premiere von Red Bull Wake The Line war 2008 so erfolgreich, dass die internationale Wakeboard- und Wakeskate-Szene nicht zögerte, als Ex-Profi und Mitorganisator Hardy Tunnissen die Wiederauflage des Wettkampfs für 2009 ankündigte. Hochkarätig wird das Fahrerfeld besetzt sein, das im Kölner Freibad des Müngersdorfer Stadions am 1. Mai an den Start geht. Zu erwarten ist Wakeboard-Action auf weltklasse Niveau: Neben den Siegern des letzten Jahres, Peter Pascal Schmidt, Bernhard Hinterberger und Nico von Lerchenfeld, gehen 2009 auch zahlreiche internationale Top-Rider an den Start, um sich den Titel und das Preisgeld in Höhe von $10.000 zu sichern. Bereits ihr fixes Kommen zugesagt haben die zwei US Liquid Force Pros Shawn Watson und Collin Harrington. Beide Superstars aus der Amerikanischen Boots-Szene sind auch absolute Kracher auf den Obstacles und werden dem Stadionbad in Köln ordentlich einheizen. Ebenfalls fix dabei ist Österreichs Aushängeschild und x-facher Meister Daniel Fetz, sowie David Vervenne, der ehemalige Europameister aus Belgien.
Ohne Bindung, aber dafür umso trickreicher gehen die acht besten europäischen Wakeskater an den Start. Mit Leo Labadens (FRA) und dem Vorjahressieger Andy Kolb (GER) stehen zwei Titelanwärter bereits fest. Andy konnte vorkurzem seinen Titel Rider of the Year verteidigen, vielleicht gelingt ihm das auch beim Red Bull Wake the Line. Moderiert wird der Contest natürlich von der australischen Wakeboard-Legende Clint Liddy.

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Mit Andy Kolb und Leo Labardens sind 2 absolute Wakeskate Asse dabei

Neben dem Fahrerfeld ist auch das Setup der Hammer. Die Firma UNIT Parktech hat sich gemeinsam mit den Ridern viele Gedanken gemacht und baut einen Wakeboard-Spielplatz mit einigen noch nie dagewesenen Obstacles um die vier Pools zu verbinden. Dank des mobilen Wakeboard Bahnsystems Sesitec 2.0 ist es möglich, die Becken in zwei Richtungen zu befahren. So entstehen 320 Meter Wettkampfstrecke – genügend Platz für flüssige Runs und jede Menge Tricks.
Von der Tribüne mit 3.000 Sitz- und 6.000 Stehplätzen haben die Zuseher optimale Einsicht auf den gesamten Run. Mit der entsprechenden Musikunterstützung steht einer ausgelassenen Stadionatmosphäre also nichts im Wege – und all das bei gratis Eintritt!
Einlass ist ab 14.00 Uhr, die ersten Qualifikationsläufe starten um 14.30 Uhr. Highlights werden der „Nike 6.0 Best Trick Contest“ und die Finals am frühen Abend sein. Die Red Bull Wake The Line-Aftershowparty findet ab 22.00 Uhr im Sensor Club statt.

2 Wildcards bei der Warmup-Session in Langenfeld
Um beim Wettkampf mit dem vollen Trickrepertoire anzutreten beginnt der Event für die Rider schon drei Tage früher. Bei der Warmup-Session am 28. und 29. April im weltgrößten Wakeboard-Zentrum in Langenfeld können sich die Topstars vorbereiten und einstimmen. Alle engagierten Wakeboarder und Wakeskater haben hier die Möglichkeit, sich mit den Top-Ridern zu messen. Zu den 22 fix gesetzten Ridern empfehlen sich der beste Wakeskater und der beste Wakeboarder für eine Wildcard zur Teilnahme beim Red Bull Wake The Line 2009.
Anmeldungen für die Warmup-Session bis 27. April unter: www.redbull.de/redbullwaketheline


Weitere Links zum Thema:
www.redbull.de/redbullwaketheline