Worldcup Singapore

25.10.2005

Der letzte Stopp des WWC Worldcups fand in Singapore statt. Dort gingen die Top 34 Männer und Frauen an den Start

IWSF World Cup in Singapore

An den Start gingen die besten 34 Open Men bzw. Open Women. Die Location ist der Oberknaller, ein Trinkwasserreservoir mitten im Stadtzentrum, hier gab es extra für diesen Event eine Sondergenehmigung um auf dem See rocken zu können. Absolut perfekte Bedingungen für alle Teilnehmer, aber auch alles andere wie Organisation, Leute und Unterkunft waren hier deluxe.

pic by wakeboarder-pro.de
Crowd vor der Singapore Skyline, pic by wakeboarder-pro.com

Eine der besten Veranstaltungen des Jahres, wenn man die Aussagen der Teilnehmer hört, und auch das begeisterte Publikum kam in Strömen.
Dieser Stop des WBWC war ein reines Einladungsevent, Anreise war für die meisten am Donnerstag. Positiv auch hier, es wurden alle Teilnehmer in dem selben Hotel untergebracht. Freitagmorgen gab es erst das Ridersbriefing und danach Training, Abends wurde bei der Openingzeremonie jeder Rider persönlich vorgestellt und man konnte sogar per SMS ein Voting für die besten Rider abgeben. Hardy Tunnissen hatte durch sein abschneiden in Moskau eine Einladung bekommen.

Hardy musste ins LCQ, dort konnte er in seinem Heat aber alles klar machen und zog mit dem 1.Platz in Halbfinale ein.
Ingesamt gab es bei den Open Men in der Quali 4 Heats , wobei die ersten 3 direkt durch waren, 4. und 5. ins LCQ mussten und für Platz 6 leider hier schon der Wettkamp vorbei war. In der LCQ waren es 2 Runs (die ersten 2 weiter), im Heat 1 setzte sich wie schon erwähnt Hardy (1.) und Xavier Bonnett (2.) durch, in Heat 2 Loa Jian und Julien Bonnett, hier scheiterte u.a. auch Keith Lidberg!

Phillip Soven wieder Favorit ?


Am Ende durften allerdings nur 8 Rider ins Finale, was das Aus für alle Europäer bis auf Dan Nott bedeutete. Die Entscheidung unter den letzten 8 wurde im Head to Head Modus ausgetragen:



Finalpaarungen:
1. Lockey Price Canada VS Jeff Weatherall New Zealand
2. Morgan Krause South Africa VS Daniel Watkins Australia
3. Brett Eisenhauer Australia VS Dan Nott Great Britain
4. Matt Lammers South Africa VS Phillip Soven USA

Es war die Rache des Phillip Soven für die WM in Moskau. Dort noch genau umgekehrt triumphierte er diesmal im Finale über Jeff Weatherall. Dan Nott holte sich im kleinen Finale Platz 3 vor Daniel Watkins.


Bei den Open Women zog Denise de Haan durch ihren 2.Platz in der Quali direkt ins Finale ein. Im Finale war es Emily Copeland Durham, die mit ihren 21 Jahren bereits fast jeden Titel gewonnen hat und sich nun den IWSF World Cup Title hinzu holte. Platz zwei ging an die Californierin Gretchen Hammarberger vor Andrea Fountain aus Neuseeland.

Mit Platz vier bestätigte Denise DeHaan einmal mehr, dass sie nicht nur am Cable sondern auch am Boot zu den ganz großen zählt.


Ganz fett ist noch der 1080-Contest zu erwähnen:
HSBC Bank und das Singapore Sports Council machten US$10,800 locker für den Rider, der im Rahmen eines eigenen 1080 DoubleUp Contests eine 1080 stickt. Beim Wakeboarden ist solch ein Manöver fast unmöglich, immerhin beinhaltet es 3 blind Handle Passes.
Der Londoner Dan Nott und Orlando’s Phillip Soven machten das Rennen um die extra Kohle.


Girls am Podium, pic by wakeboarder-pro.com