Insider-Tipps


1. Styling
Wakeboarden ist eine Freestyle Sportart und als solche auch klar zu erkennen. Wer vorhat, in Opas Badehosen anzutreten, sollte besser beim klassischen Wasserskifahren bleiben.

Boardshort, ein Muss

Boardshorts
Boardshorts sind das Erkennungsmerkmal der Wakeboarder. Das sind überdimensionale kurze Hosen, in allen Farben und Styles. Die meisten Rider tragen sie knielang, genau wie die Surfer in Australien und Hawaii.
Wenn es kalt ist, zieht euch auf jeden Fall einen Neopren Anzug an. Der schützt euren Körper vor vorzeitigem Auskühlen. Auch hier gilt: Stets eine Boardshort über den Anzug drüberziehen.
Es verbessert euren Style am Wasser gleich um ein Vielfaches.


Helm mit
abnehmbaren Ohrenprotektoren

Helm
Der Helm ist mittlerweile Pflicht, wenn ihr über Kicker und Slider fahren wollt. Auch abseits von Kicker und Slider empfiehlt es sich, einen Helm zu tragen. Diese sind meist mit Ohrenprotektoren ausgestattet, um euer Trommelfell bei seitlichem Aufprall zu schützen.
Es passiert recht häufig, dass das Trommelfell bei unkontrollierten Stürzen einreißt und euch für mehrere Wochen außer Gefecht setzt. In Anbetracht der kurzen Saison ein recht hoher Preis.


2. Pflege

Wakeboards sind sehr pflegeleicht. Es müssen weder der Belag gewachselt noch die Kanten nachgeschleift werden. Achtet einfach darauf, dass ihr das Board nicht zerkratzt oder irgendwo dagegen knallt. Besonders die Kanten sind sehr empfindlich gegen Schläge.

Bindungen hingegen bedürfen gewisser Vorsicht. Das Material der Straps reagiert sehr heftig auf UV-Strahlung. Der prallen Sonne ausgesetzt verändern sich die Weichmacher im Gummi und das Material wird spröde. Genau dann passiert es, dass die Bindung einreist. Meistens seid ihr also selbst Schuld, wenn euer Strap kaputt geht. Dementsprechend reagieren mittlerweile auch die Hersteller.

Vergewaltigt eure Bindung niemals und nutzt stets Fludschi, um leichter einzusteigen!


3. Transport

Boardbag
Um euer Board zu schützen investiert in ein Boardbag. Es geht recht flott und euer heiß-geliebtes Baby fällt um und bekommt ein Cut ab. Auch im Auto sind die Kanten besser geschützt.


Shaun Watson beim Verstauen seines Materials

Boardbags gibt es in zahlreichen Variationen, vom fetten Travelbag mit Rollen bis zum einfachen Board Socken.


So, jetzt habt ihr euch genug Theorie rein gezogen.
Board schnappen und ab aufs Wasser!